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das Kind und hielt mit ſeinen kleinen Händen die Vorhänge ſeines Zimmers aus allen Kräften umklam⸗ mert. Madame Montesquion, ſeine Erzieherin, mußte all ihr Anſehen gebrauchen, um den Kleinen zu be⸗ wegen, daß er ſich zu ſeiner Mutter tragen ließ.
„Warum verläßt uns die Kaiſerin, jetzt in der Noth?“ frug das Volk.„Sie bleibe bei uns. Wir wollen ſie ſchützen!“
„Schneidet die Stränge durch,“ riefen mehre Stimmen;„die Kaiſerin darf nicht fort. So lange ſie in Paris iſt, mag halb Europa an die Thore po⸗ chen, wir laſſen es nicht herein.“
„Ja, ſpannt die Pferde aus,“ wiederholten andre, „fahrt den Wagen in die Tuilerien zurück. Eine Enkelin von Maria Thereſia darf nicht die Flucht er⸗ greifen!“
Schon nahten ſich mehre Männer dem kaiſerli⸗ chen Wagen, ihre Worte in Ausführung zu bringen, als zahlreiche Gens darmen dazwiſchen traten.
„Seid klug, ihr Leute,“ ſprach ihr Auführer,„es iſt der Wille des Kaiſers ſelbſt, daß Ihro Majeſtät Paris auf kurze Zeit verlaſſe.“
„So, das iſt etwas anderes,“ tönte es zur Ant⸗ wort,„aber wo iſt der Kaiſer?“
„Er eilt mit ſeiner ſiegreichen Armee auf Stur⸗ mesflügeln Paris zu Hülfe, um dieſes freche Streif⸗ corps, welches ſo tollkühn geweſen, ſich Paris zu nä⸗ hern, in ſeinem gerechten Zorne zu zermalmen.“
„Wir helfen mit, gebt uns Waffen,“ riefen mehre Stimmen.
„Ja Waffen, Waffen!“ ſchrie der ganze Volks⸗ haufen wie mit einer Stimme.„Gibt es keine Waffen mehr in Paris? Wir wollen unſern Herd vertheidigen!“
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