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Rande des Abgrunds durch ſeine eigne, alleinige Kraft und Geſchicklichkeit zum Stehen gebracht hatte, ſich ſelbſt überlaſſen mit donnerndem Gepolter bergab zu den Thoren der Hauptſtadt.
Zehntes Rapitel. Vurch ganz Paris wirbelten die Trommeln. Die Nationalgarde trat unter die Waffen. Alle freien Plätze und namentlich die Barrieren von St. Denis und Vincennes waren mit Menſchen bedeckt. Die Marſchälle Marmont und Mortier waren mit ihren zuſammengeſchmolzenen Corps unter heldenmüthigem Widerſtande bis unter die Mauern von Paris zurick⸗ gewichen. Marmont befehligte den rechten, Mortier den linken Flügel der Vertheidigungsarmee.
Am Tage zuvor bereits hatte die Kaiſerin Marie Louiſe mit ihrem Sohne, gefolgt von dem Regent⸗ ſchaftsrathe und den Miniſtern unter ſtarker Bedeckung Paris verlaſſen, um ſich hinter die Loire zurückzu⸗ ziehen. Nur Joſeph, der Bruder Napoleon's, welcher den Oberbefehl führte, Savary der Polizeiminiſter, und Talleyrand, der Fürſt von Benevent, waren ge⸗ blieben.
Mit dumpfem Murren hatte ſich das Volk auf dem Carvuſſelplatze um die Wagen verſammelt, welche die Kaiſerin entführen ſollten. Der dreijährige König von Rom ſetzte den lebhafteſten Widerſtand entgegen, als man ihn aus den Tuilerien führen wollte.„Nein, nein, nicht fort von hier, das iſt mein Haus!“ ſchrie


