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durch die Schnelligkeit ſeiner Bewegungen, durch das Ungeſtüme ſeiner Angriffe und den Schrecken ſeines Namens ſeinem Feinde ſo furchtbar gemacht, daß jetzt eine Armee, welche der ſeinigen zehnfach überlegen war, großes Bedenken trug, nur einen Schritt vor⸗ wärts zu thun, bevor man nicht über den Aufenthalt und die etwaigen Pläne und Manöver des Gefürch⸗ teten Gewißheit hatte.
Da wollte es Napoleon's Unſtern, daß einer ſeiner Couriere, den er mit Depeſchen nach Paris geſchickt und worin ſeine Pläne und die Richtung ſeines Mar⸗ ſches klar ausgeſprochen waren, den Verbündeten in die Hände fiel. Ein Schreiben des Kaiſers an ſeine Gemahlin, das von Blücher's Soldaten aufgefangen ward, gab die volle Gewißheit. Der preußiſche Feld⸗ marſchall ſchickte das verhängnißvolle Document mit einem ehrerbietigen Schreiben an Marie Louiſe.
Jetzt erſt entſchloſſen ſich die Alliirten, auf ihrem großen Plane, einem Hurrah auf Paris, zu beharren. Bevor man ſich jedoch in Marſch ſetzte, wurde ein Corps von zehntauſend Mann Cavalerie mit fünfzig Kanonen, die kühnen Generale Winzigerode und Czer⸗ nicheff an der Spitze, entſandt, Napoleon's Marſch zu beunruhigen, ihm ſeine Communication mit dem Lande, das er verlaſſen, abzuſchneiden, von Paris kommende Couriere aufzuheben und ſo alle Nachrichten über die Bewegungen der großen Armee der Verbündeten zu verhindern, ihm überdies überall ſo entgegen zu tre⸗ ten, daß er glauben mußte, dieſe Cavaleriemaſſen ſeien die Avantgarde von Schwarzenberg's ganzer Armee.
So rollte das Rad des Sieges, welches Napoleon zeither mit außerordentlicher Mühe und furchtloſer Be⸗ harrlichkeit die ſteile Höhe hinaufgewälzt und oft am


