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die Scheide, reitet nach der Mitte des Schlachtfeldes und fährt fort, die Schlacht zu leiten.
Sie währt bis Mitternacht. Napolevn hat mit dreißigtauſend Mann den achtzigtauſend Feinden die Spitze geboten. Obgleich es dichte Finſterniß, kreuzen ſich noch die Kugeln in allen Richtungen auf die kleine Stadt Arcis, wohin ſich die Franzoſen zurückgezogen. Das Schloß des Herrn von Briffe, wo ſich das kai⸗ ſerliche Hauptqartier befindet, iſt faſt in Trümmer geſchoſſen. Die Vorſtädte ſtehen in vollen Flammen.
Obſchon dieſe Nacht die Corps von Oudinot, Ge⸗ rard und Macdonald ſich mit dem Kaiſer vereinigen, ſo hält er es doch für unmöglich, für den nächſten Tag die Schlacht gegen ſo überlegne feindliche Streit⸗ maſſen zu erneuern. Er entſchließt ſich zum Rückzuge. Da er aber überzeugt iſt, die große Schwarzenbergi⸗ ſche Armee mit ſeiner geringen Macht auf ihrem Marſche gegen die Hauptſtadt nicht aufhalten zu kön⸗ nen, ſo wendet er ſich, ſeinem frühern Plane gemäß, öſtlich nach Lothringen, in der richtigen Vorausſetzung, daß ihm Schwarzenberg folgen werde.
Dieſer Feldherr aber ſuchte vorerſt ſeine Vereini⸗ gung mit Blücher zu bewerkſtelligen. Dies gelang am drei und zwanzigſten März. Mit vereinter Macht beſchloß man nun, durch die Royaliſten von dem Zu⸗ ſtande der Hauptſtadt unterrichtet, das langerſehnte allgemeine Hurrah auf Paris, als das plötzliche Ver⸗ ſchwinden Napoleon's, der ſich nach Lothringen ge⸗ wandt, ein allgemeines Stocken in die große Bewe⸗ gung brachte. Wo befand ſich Napoleon? Was be⸗ zweckte er mit ſeinem plötzlichen Unſichtbarwerden? Dieſe Fragen ſetzen die Generale in nicht geringe Beſorgniß und hemmen jedes Vorwärtsſchreiten. Na⸗ polevn hatte ſich durch die Kühnheit ſeiner Manöver,


