Teil eines Werkes 
13. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 1. Band (1854)
Entstehung
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rufen jetzt gleichfalls wie mit einem Munde:Nach Paris! Nach Paris!

Sogleich ſetzte ſich die große Armee in Bewegung. Man ſchlug jedoch nicht den directen Weg nach der Hauptſtadt ein, ſondern wandte ſich mehr nordwärts, um Blücher die Hand zu reichen und ſo mit verein⸗ ten furchtbaren Streitmaſſen die dünnen Bataillone Napoleon's, wenn ſie ſich in den Weg ſtellen ſollten, zu zermalmen.

Bei Arcis ſür Aube ſtößt die achtzigtauſend Mann ſtarke Armee auf die dreißigtauſend Mann Napoleon's.

Es kommt ſogleich zur Schlacht. Während man auf allen Punkten handgemein iſt, durchbricht eine ſechs⸗ tauſend Mann ſtarke ruſſiſche Cavaleriediviſion, von Koſaken geführt, nachdem ſie die ſchwachen franzöſi⸗ ſchen Schwadronen geworfen, Napoleon's Schlacht⸗ linie. Der Kaiſer, deſſen Adlerblick das Schlachtfeld überfliegt, gewahrt plötzlich vor ſich eine undurchdring⸗ liche Staubwolke, die jeden Augenblick näher kommt und größer wird. Sogleich gibt Napoleon ſeinem Pferde die Sporen und ſprengt ihr entgegen. Mehre Dragoner kommen in geſtrecktem Laufe daher gejagt. Sie ſind verwundet und ſcheinen verſprengt. Einen Augenblick darauf umringt ein Schwarm Flüchtlinge den Kaiſer.

Was iſt das? Wo wollt Ihr hin, Dragoner? ruft Napoleon.

Die Koſaken haben unſre Linie durchbrochen, antwortet heranſprengend ein Officier ohne Helm und mit Blut bedeckt,eine ſtarke Cavaleriediviſivn folgt ihnen auf dem Fuße.

Der Tumult iſt fürchterlich. Die Erde bebt un⸗ ter dem unermeßlichen Hurrah und dem Roßgeſtampfe