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genoſſen. Er ſchlägt daher als Auskunftsmittel vor, auf der Stelle einen Courier nach Chatillon abzu⸗ fertigen und die daſigen Geſandten der Verbündeten zu bevollmächtigen, den von Caulaincvurt eingereichten und von Napoleon bereits acceptirten Gegenplan ei⸗ nes Friedens zu genehmigen und den Frieden defini⸗ tiv abzuſchließen.
Kaum hat der Kaiſer von Rußland dieſen Vor⸗ ſchlag, der die allgemeinſte Billigung findet, ausge⸗ ſprochen, als er aus der Verſammlung abgerufen wird.
Die Herren von Polignac, geheime Emiſſaire der royaliſtiſchen Partei in Paris, ſind ſo eben im Haupt⸗ quartiere angelangt. Sie zeigen eigenhändige Briefe von Talleyrand, dem kaiſerlichen Vicegroßwähler vor, worin die Verbündeten beſchworen werden, nur vor den Thoren der Hauptſtadt zu erſcheinen und des ſicherſten Erfolges gewiß zu ſein.
Man habe bereits Sorge getragen, heißt es, daß Paris faſt ohne alle Vertheidigungsmittel ſei. Ueber⸗ dies wären die Bewohner demoraliſirt und keine Trup⸗ pen vorhanden. Die Alliirten könnten ſich mit einem Handſtreiche der Stadt bemeiſtern. Talleyrand, von Napoleon zum Fürſten von Benevent erhoben, welcher an der Spitze aller royaliſtiſchen Umtriebe ſteht, ver⸗ bürgt ſelbſt den glücklichen Erfolg, für den Fall eines ſchleunigen Marſches auf Paris.
Kaum hat ſich Alexander von der Richtigkeit aller dieſer Ausſagen und Doeumente überzeugt, als er eilenden Schrittes in den Kriegsrath zurückkehrt. Seine Stirn iſt wolkenfrei, ſein Auge blitzt feurig.
„Nach Paris,“ ruft er,„meine Herren, nach Pa⸗ ris! Kein Augenblick iſt zu verlieren.“
Schwarzenberg und die übrigen Generäle, als ſie die royaliſtiſchen Mittheilungen in Erfahrung gebracht,


