Teil eines Werkes 
13. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 1. Band (1854)
Entstehung
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ſchlimme Lage ermuthigt, ſich leicht in Maſſe erheben und den Krieg zu einem Nativnalkriege machen kann. Die Spuren davon haben ſich bereits im Elſaß ge⸗ nugſam gezeigt. Während unter ſolchen Umſtänden unſre Bataillone täglich decimirt werden, ohne daß wir ſie ergänzen können, kann Napoleon die Beſatzung ſeiner Rheinfeſtungen zuſammen ziehen, was ihm eine ſtärkere Heeresmacht in die Hände giebt als er je zeither beſeſſen. Die Folgen, die hieraus entſtehen können, bitte die hochverehrten Herren wohl zu be⸗ herzigen.

Nach dieſen Worten erhob ſich der Kaiſer Alexan⸗ der, der die ganze Zeit über mit ſichtbarer Unruhe auf und abgegangen war.

Der Fürſt Schwarzenberg, ſprach er,hat auch meine Anſicht ausgeſprochen. Sind wir einmal vom Rheine abgeſchnitten, kann das ganze Land für uns zu einer kaiſerlichen Vendée werden.

Der Repräſentant Englands hatte die ganze Ver⸗ handlung mit der größten Ruhe mit angehört, und in demſelben gleichmüthigen Tone wie früher, ſprach er:

Ich wiederhole den Ausſpruch meines Monarchen; in derſelben Stunde, wo die verbündeten Heere nach dem Rheine zurückgehen, wird England die Zahlung der Subſidien einſtellen.

Dieſe trockene Alternative Caſtlereagh's brachte ein allgemeines Murren hervor. Aller Anſichten ſpra⸗ chen ſich faſt einſtimmig dahin aus, daß man ſich dem brittiſchen Cabinette zu Gefallen nicht in den augen⸗ ſcheinlichſten Untergang ſtürzen werde.

Demnach wurde der Rückzug definitiv beſchloſſen.

Es iſt bereits vier Uhr des Morgens. Mit großer Beſorgniß ſieht Alexander dieſe aufkeimende Zwietracht der Cvalitivn mit England, ihrem mächtigſten Bundes⸗