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und erfüllt die erfahrenſten Generale mit gerechten Bedenklichkeiten.
Um Mitternacht iſt großer Kriegsrath. Man ſieht ſeinen Untergang vor Augen, wenn Napoleon kühnes Manöver gelingt. Schwarzenberg und faſt ſämmtliche öſterreichiſche Heerführer ſtimmen für ſchleunigen Rückzug nach dem Rheine. Der Kaiſer Alexander, gleichfalls die ſo höchſt gefährliche Lage erkennend, geht in halber Verzweiflung auf und nie⸗ der. Die triftigen Gründe der öſterreichiſchen Gene⸗ ralität erhalten das Uebergewicht. Der allgemeine Rückzug iſt ſo gut wie entſchieden.
Da erhebt ſich Caſtlereagh, welcher als Abgeord⸗ neter Englands dem Kriegsrathe beiwohnte.
„Für den Fall eines Rückzuges,“ ſpricht er in ziemlich trockenem Tone,„bin ich von Seiten Seiner brittiſchen Majeſtät, meines allergnädigſten Herrn, be⸗ auftragt, von dieſer Stunde an die Zahlung ſämmt⸗ licher engliſchen Subſidien zu ſiſtiren.“
Zornige Blicke fallen bei dieſen Worten von allen Seiten auf den ſtolzen Britten. Indeß kommt bei dem wichtigen Punkte, den er in Erwägung gebracht hat, die bereits entſchiedene Frage nochmals zur leb⸗ hafteſten Erörterung.
Abermals bietet Schwarzenberg ſeine ganze Be⸗ redtſamkeit auf, die Tollkühnheit eines weitern Vor⸗ rückens augenſcheinlich darzuthun.
„Der Feind,“ ruft er,„wenn er einmal zwiſchen uns und dem Rheine ſteht, wird nicht ermangeln, die ohnehin uns feindlich gefinnte Bevölkerung in vollen Aufruhr zu bringen. Man wird die Brücken abbrechen, die Straßen verderben. Wir befinden uns dann ab⸗ geſchnitten von unſern Reſerven, unſrer Zufuhr, im Herzen eines feindlichen Volkes, das, durch unſre
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