Teil eines Werkes 
13. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 1. Band (1854)
Entstehung
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„Allerdings habe ich davon gehört,“ war Eugen's Antwort,„hat ſich der Graf offen erklärt?“

„Das noch nicht,“ meinte Normand,„aber die Sache iſt ſo gut wie abgemacht. Eine brillantere Par⸗ tie hätt' ich mir nicht träumen können.“

Eugen blickte ſchweigend vor ſich hin, und auf des Oheims Frage, was er für Bedenklichkeiten habe, theilte ihm der Jüngling unverholen ſein Mißtrauen zu dieſer gräflichen Allianz mit.

Normand mochte von ſolchen Bedenklichkeiten Nichts wiſſen und hätte Eugen's Worte faſt übel genommen.

Als der Letztere gewahrte, daß alle Vorſichtsan⸗ mahnungen vergeblich waren, brach er das Geſpräch ab und erkundigte ſich nach Henrietten. Der Onkel führte ihn nach dem Zimmer ſeiner Tochter. Zuvor mußte Eugen geloben, die nächſte Gelegenheit zu be⸗ nutzen, den Kaiſer wegen der royaliſtiſchen Umtriebe des Banquiers zu beruhigen..

Reuntes Rapitel.

Nachdem das preußiſche Heer durch die feige Ueber⸗ gabe von Soiſons gerettet war und mit dem dreißig⸗ tauſend Mann ſtarken Corps unter Bülow und Win⸗ zigerode ſich vereinigt hatte, lieferte ihm Napoleon die blutige Schlacht von Craonne. Er ſiegte. Die einzigen Trophäen aber waren nur die Haufen der feindlichen Todten, welche weit und breit das Schlacht⸗ feld bedeckten. Unmittelbar nach dieſer Schlacht, noch umringt von Gefahren, von Verwundeten und Ster⸗