Teil eines Werkes 
13. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 1. Band (1854)
Entstehung
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Glück auf die Reiſe, ſprach der andere, eben⸗ falls ſich erhebend und dem Agenten die Hand rei⸗ chend,hoffentlich, daß wir uns bald in freundlichern Etabliſſements wiederſehen, als hier in den Todten⸗ hallen des Pere la Chaise.

Mit dieſen Worten wandte ſich der Sprecher ge⸗ gen das Licht und Eugen entfuhr ein unwillkürliches Hah! Wenn ihn nicht Alles trog, ſo war der Ver⸗ räther ein Secretair aus dem Bureau des Kriegsmi⸗ niſterium, Namens Laroſe, der als ein enthufiaſtiſcher Anhänger der kaiſerlichen Regierung bekannt war.

Eugen war ob dieſer Entdeckung dermaßen er⸗ griffen, daß er das alte Gemäuer, an welches er ſich mit der einen Hand gehalten hatte, plötzlich losließ, ſo daß Steine und Kalk donnernd in die Tiefe rollten.

Wir ſind verrathen! ſchrie Laroſe ſtarr vor Entſetzen. Im Augenblick war das Licht verlöſcht und man vernahm, wie die Zwei ſich eiligſt durch einen unterirdiſchen Gang entfernten.

Verruchte Buben! rief Eugen jetzt wüthend auf⸗ ſpringend, riß mit Rieſenſtärke die ſchwere eiſerne Gatterthür empor und ſprang mit gezücktem Degen in die Gruft hinab. Fluchend ſtolperte er über die morſchen Särge und erſt nach mehrmaligem vergeb⸗ lichen Hin- und Hertappen gelang es ihm, den un⸗ terirdiſchen Gang ausfindig zu machen. Er eilte ihn, ſo gut es die undurchdringliche Finſterniß geſtattete, entlang und gelangte endlich in die Trümmer einer kleinen Kapelle, die am Ende des Père la Chaise gelegen war.

Vergebens ſchweiften ſeine zornigen Blicke nach den beiden Flüchtlingen. Sie waren nirgends zu er⸗

blicken; und von den widerwärtigſten Gefühlen be⸗

ſtürmt, ſchritt er zur Stadt zurück.