Teil eines Werkes 
13. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 1. Band (1854)
Entstehung
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Emigré's, dieſe Marquis Ludwig's XV. wieder zur Gewalt gelangt ſein, und Ihr werdet mit Erſtaunen ſehen, mit welch' ächt altadeliger Impertinenz man die flattirten und dupirten Plebejer in die gebührende Nullität zurückſtoßen wird. Lebt wohl, und wenn ich Euch einen Rath geben ſoll, iſt es der: Laßt Euch von dem adeligen Glanze und ſeiner Bonhommie nicht zu ſehr blenden; Ihr könntet auf Abwege gerathen und noch iſt Napoleon Kaiſer von Frankreich, der in gewiſſen Dingen keinen Spaß verſteht.

Er griff mit dieſen Worten nach ſeinem Feder⸗ hute und verabſchiedete ſich. Zornig blickte ihm der Onkel nach.

Der Junge iſt unverbeſſerlich, ſprach er,wie die jetzige Jugend überhaupt. Der Corſe hat ſie ſo lange in den Lägern umhergeſchleppt, daß ſie ſich aller Vernunft entäußert und alle guten franzöſiſchen Sit⸗ ten verlernt hat.

Mir iſt es, fuhr er nach einigem Nachdenken fort,übrigens recht lieb, wenn er heut' Abend nicht kommt. In dem Cirkel der Gräfin Amand will leiſe aufgetreten ſein. Da herrſcht noch der gute Ton aus den achtziger Jahren, der feine Takt des ancien re- gime, welchen die jetzige rüde Jugend total verſchwitzt hat.

Vater und Tochter beriethen ſich noch eines Lan⸗ gen und Breiten wegen der Soirée, um daſelbſt ſo glänzend wie möglich zu erſcheinen.