Teil eines Werkes 
13. Band, Elba und Waterloo : historischer Roman : (Fortsetzung von "1813" von demselben Verfasser) : 1. Band (1854)
Entstehung
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niger behaupten. Großer Gott, wenn dieſe aſiati⸗ ſchen Horden in unſre ſchöne Hauptſtadt einziehen! Eine allgemeine Plünderung iſt dann gar nicht zu vermeiden.

Um Gotteswillen! rief Henriette erſchrocken.

Eure Geldfäſſer, frug Eugen,liegen Euch wohl recht am Herzen, Herr Onkel?

Schlimm genug, erwiederte Normand bitter, daß die hochbelobte große Armee ſie mir nicht ſchü⸗ tzen kann.

Legt ſie auf dem Altare des Vaterlandes nie⸗ der, rieth der Neffe,rüſtet eine Compagnie Vater⸗ landsvertheidiger nach dem Beiſpiele manches patrio⸗ tiſchen Bürgers von 1792; da ſeid Ihr aller Sorge enthoben.

Euere Scherze, bemerkte ärgerlich der Banquier, bewahrt für eine geeignetere Zeit auf. Ihr Haude⸗ gen ſeid ein unverantwortlich leichtſinniges Volk. Nachdem Ihr ganz Europa gegen Frankreich in Har⸗ niſch gejagt, und das arme Land in's Unglück ge⸗ ſtürzt habt, wollt Ihr der geſunden Vernunft nicht einmal Gehör geben. Ich bin ein friedlicher Bürger, dem das Wohl des Vaterlandes wahrſcheinlich mehr am Herzen liegt, als Euch Soldaten, und darum wünſche ich Frieden und ganz Frankreich mit mir.

Ihr werdet ihn nur zu bald haben, beruhigte der Reffe in ſeltſamem Tone;ob aber ein vom Auslande dictirter Frieden Frankreich zum Heile ge⸗ reichen wird, will ich ununterſucht laſſen.

Ein andrer iſt gar nicht mehr denkbar, ſprach Normand,und das iſt auch ganz gut; wir wiſſen es, wie lange die von Napoleon dictirten Friedens⸗ zuſtände von Beſtand waren. Uebrigens, fuhr er