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halten eine Herausforderung an die verbündeten Mächte. Sie finden ſich von Neuem berufen, im Angeſichte der Welt die Abſichten zu verkündigen, welche ſie in dem gegenwärtigen Kriege leiten; die Grundſätze, welche den Grund ihres Verhaltens ausmachen, ihre Wünſche und ihre Beſchlüſſe. Die verbündeten Mächte führen nicht mit Frankreich Krieg, ſondern mit die⸗ ſem laut angekündigten uebergewichte, dieſem Ueber⸗ gewichte, das zum Unglück Europa's wie auch Frank⸗ reichs der Kaiſer Napoleon zu lange außerhalb der Grenzen ſeines Reichs ausgeübt hat.
„Der Sieg hat die verbündeten Heere an den Rhein geführt. Der erſte Gebrauch, den JJ. kaiſer⸗ lichen und königlichen Majeſtäten von dem Siege ge⸗ macht haben, war, Seiner Majeſtät dem Kaiſer der Franzoſen den Frieden anzubieten. Eine Stellung, verſtärkt durch den Beitritt aller Herrſcher⸗und Sou⸗ veraine Deutſchlands, hat keinen Einfluß auf die Friedensbedingungen gehabt. Dieſe Bedingungen ſind auf die Unabhängigkeit des franzöſiſchen Reichs, wie auf die Unabhängigkeit der andern Staaten Europa's gegründet. Die Abſichten der Mächte ſind gerecht in ihrem Gegenſtande, großmüthig und freimüthig in ihrer Anwendung, beruhigend für Alle, ehrenvoll für Jeden.
„Die verbündeten Herrſcher wünſchen, daß Frank⸗ reich groß, ſtark und glücklich ſei, weil dieſe große und ſtarke Macht eine der Grundſäulen des geſell⸗
ſchaftlichen Gebäudes iſt. Sie wünſchen, daß Frank⸗
reich glücklich ſei, daß der Handel wieder erſtehe, daß die Künſte, dieſe Wohlthaten des Friedens, wieder aufblühen, weil ein großes Volk nur ruhig ſein kann, ſo lange es glücklich iſt. Die Mächte geſtatten dem franzöſiſchen Reiche eine Gebietsweite, welche es nie
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