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Welt umherirrt. Der Künſtler hat ſie mit Thier⸗ köpfen verſehen, um ſeine Verachtung gegen dieſe ver⸗ triebene Sippſchaft unverholen an den Tag zu legen. Der Gedanke iſt genial. Hier, Stück für Stück zwei Sous, der weiland Prinz von der Provence wegen ſeiner. Corpulenz drei Sous, ein Spottgeld. Rie, meine Herren, wird es dieſen Abenteurern gelingen, den erhabenen Thron der großen Nation wieder zu beſteigen!“
„Und nie dachten wohl die Bourbonen,“ ſprach Eugen für ſich,„mehr daran, als eben jetzt.“
Ein anſtändig gekleideter junger Mann drängte ſich durch den Volkshaufen. Der Händler, der es be⸗ merkte, rief ſogleich:
„Wollten die hochverehrten Herrſchaften ein wenig Raum geben; der Herr ſcheint ein Kunſtfreund. Was beliebt Ihnen, Monſeigneur? Große Auswahl, feine Arbeit, hier Seiner Majeſtät der König von Rom, ſchlummernd in der Wiege von Paris. Ein Mei⸗ ſterſtück.“
„Die Familie Bourbon,“ ſprach der junge Mann eilfertig,„ſo viel Sie Exemplare haben.“
„Mit Vergnügen, mein Herr,“ war die geläufige Antwort,„hier iſt der ganze Reſt; die Angvuléme nebſt Ehgemahl iſt am meiſten vorräthig; dieſe Exdau⸗ phine lag wie Blei, der Künſtler hat die zwei Leute in zu ungünſtigem Lichte gehalten. Es war freilich ſchätzbarer Patriotismus.“
Der junge Mann ſchloß ſchnell den Kauf über den ganzen Vorrath, knitterte das Paket nicht eben mit großer Sorgfalt zuſammen und entfernte ſich. Murrend blickte der Haufe dem reſoluten Käufer nach.
„Mir auch einen dicken Bourbon für zwei Sous,“
rief ein Ouvrier aus der Vorſtadt Saint Antvine.
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