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„Adieu, General,“ ſpricht er beim Abſchiede zu Meerfeld,„wenn Sie mit den beiden Kaiſern in mei⸗ nem Namen von Waffenſtillſtund ſprechen, ſo zweifle ich nicht, daß das Organ, durch welches ich ihn biete, in Betreff der Erinnerung von großer Beredt⸗ ſamkeit ſein dürfte.“
General Meerfeld wird ſogleich an die Vorpoſten geführt.
Der Kaiſer zieht ſich in ſein Schlafgemach zurück, doch iſt er während des Schlafs ſehr unruhig. Nan⸗ ſouty und andere Generale werden an ſein Bett gerufen.
Am folgenden Morgen, Sonntags den ſiebzehnten Oetober, iſt das Wetter regneriſch und düſter. Der Anbruch des Morgens unterbricht die dumpfe Stille nicht, welche in den Lagern der Franzoſen und Ver⸗ pündeten herrſcht. Napoleon erwartet neue Angriffe, aber Alles bleibt ruhig. Der König von Neapel kommt frich in das Lager Napoleon's. Die beiden Fürſten ſind ſehr ernſt und nachdenkend. Sie gehen auf den Dämmen der alten Teiche wohl eine halbe Stunde auf und nieder. Murat reitet endlich zu ſei⸗ nen Truppen und Napoleon kehrt in ſein Zelt zurück.
Während die letzten Pulverwagen gefüllt werden, der Soldat ſeine Waffen reinigt und man ſich mit Ruhe und Eifer zu neuen Kämpfen rüſtet, verbringt der Kaiſer den Tag unter ſeinem Zelte und erläßt die Befehle zur neuen Schlachtordnung, in welcher er den Feind empfangen will. Der Kaiſer iſt allerdings noch ſtark genug, die Schlacht anzunehmen, aber würde zu viel Vortheile aufgeben, wenn er ſie anböte.
Die Nacht kömmt heran, ohne daß eine Nachricht von Herrn von Meerfeld eingetroffen. Der Regen ergießt ſich in Strömen in die Bivouaks. Eine tiefe


