Teil eines Werkes 
12. Band, 1813 : historischer Roman : 3. Theil (1854)
Entstehung
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fehl, ſich, es koſte was es wolle, über die Pleiße zu werfen.

Der Held Poniatowski, der mit ſeinen Polen den äußerſten rechten franzöſiſchen Flügel bildet, hat dieſen wüthenden Stoß auszuhalten. Er wird durch die Uebermacht aus ſeiner Poſition gedrängt. Schwar⸗ zenberg's Plan iſt dem Gelingen nahe, als die Jäger der alten Garde heranrücken und vereint mit den Polen die Oeſterreicher zurückwerfen. General Meer⸗ feld, der mitten unter ſeinen Bayonnetten vom Pferde geſtürzt iſt, muß ſeinen Degen an einen franzöſiſchen Capitain übergeben.

Gleichwohl hat dieſe öſterreichiſche Diverſivn auf dem rechten franzöſiſchen Flügel Unentſchiedenheit im franzöſiſchen Centrum hervorgebracht. Die Verbün⸗ deten haben Goſſa von Neuem geſtürmt, und als der Abend auf das große Blutfeld herabſinkt, befinden ſich die Bivouakfeuer der beiden Linien faſt an den⸗ ſelben Stellen, wie in voriger Nacht.

Die fünf Zelte Napoleon's werden in einem tie⸗ fen Viereck hinter Meusdorf aufgeſchlagen. Rings umher flammen die Bivouaks der kaiſerlichen Garde.

Der Kaiſer verbringt den Abend, die verſchiede⸗ nen Berichte des Tages zu ſammeln. Er empfängt zuerſt die Adjutanten des Fürſten von der Moskwa.

Die Schlacht wurde im Norden von Leipzig mit derſelben Erbitterung geſchlagen wie in den ſüdlichen Ebenen. Nur war der Unterſchied, daß hier fünf⸗ undzwanzigtauſend Franzoſen gegen ſiebenzigtauſend Alliirte kämpften. Erſtere hielten ſich ſo tapfer und nit ſolcher Ausdauer, daß die Armeen York und Lan⸗ geron, der zahlloſen Angriffe müde, die dritte Armee unter Sacken herbeirufen mußten.

Der Herzog von Raguſa, welcher bei Schönefeld