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Die franzöſiſche Infanterie wird geworfen und von den ſechsundzwanzig Kanonen vierundzwanzig wieder⸗ erobert.
Bei dieſen mörderiſchen Angriffen wird dem ta⸗ pfern Latvur⸗Maubourg durch eine Kanonenkugel der Schenkel abgeriſſen. General Maiſon ſtürzt verwun⸗ det nieder. Die franzöſiſchen Truppen befinden ſich in der Unordnung eines theuer erkauften Vortheils. Napoleon ſelbſt iſt zu weit entfernt, um augenblicklich die zweckmäßigſten Anordnungen zu treffen. Die öſter⸗ reichiſche Cavalleriereſerve donnert heran, und die hart bedrängten Ruſſen werden befreit.
Indeſſen dringen auch die franzöſiſchen Reſerven vor. Es gelingt den Franzoſen nochmals Goſſa zu ſtürmen, abermals neigt ſich die verhängnißvolle Waag⸗ ſchale des Siegs auf die Seite Napoleon's, als neue Ereigniſſe dazwiſchen treten.
Der Kaiſer, ſeine Aufmerkſamkeit ausſchließlich auf das vordringende Centrum richtend, vernimmt plötzlich einen außerordentlichen Angriff, von furcht⸗ barem Geſchrei begleitet, gegen den rechten Flügel ſeiner Angriffscolonnen. Es iſt eine energiſche De⸗ monſtration der Oeſterreicher zu Gunſten der hart be⸗ drängten Ruſſen.
Schwarzenberg verbirgt dahinter eine entſcheidende Operation. Er hat im Hintergrunde unermeßliche Schaaren zuſammen gehäuft. Sein Plan iſt, mit einem furchtbaren Schlage die franzöſiſche Linie zu durchbrechen, durch dieſen Riß gegen Leipzig vorzu⸗ dringen und ſo die franzöſiſchen Stellungen im Rücken zu nehmen. Schwarzenberg glaubt Napoleon's Auf⸗ merkſamkeit auf das Centrum gerichtet, er erblickt alle franzöſiſchen Reſerven im Kampfe. Der günſtige Au⸗ genblick iſt gekommen. General Meerfeld erhält Be⸗


