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Sogleich erhebt ſich der Director des topographi⸗ ſchen Bureaus, welcher in der einen Ecke des Cabi⸗ nets arbeitet, und legt einen Grundriß von Ham⸗ burg vor.
Napoleon lehnte ſich eine Zeit lang mit halbem Leibe auf den Kartentiſch; ſeine Augen fortwährend auf den Grundriß und die Umgebung der großen Hanſeſtadt gerichtet, dictirt er folgenden Brief an Davouſt, Fürſten von Eckmühl und Commandanten von Hamburg:
„Mein Vetter!
„Ich ſchicke Ihnen einen Ordonnanzoffizier, der Offizier des Genieweſens iſt. Er ſoll Hamburg, die Inſeln, Haarburg, Lüneburg, Lübeck, das Fort Curhaven in Detail einſehen und mir über Alles und wie die Arbeiten vor ſich gehen, Bericht er⸗ ſtatten.
„Eine Stadt wie Hamburg kann nur durch eine Beſatzung von fünfundzwanzigtauſend Mann und ein unermeßliches Material vertheidigt werden, und um nicht Gefahr zu laufen, eine Beſatzung von fünfundzwanzigtauſend Mann und ein großes Ma⸗ terial zu verlieren, wäre ein Platz nöthig, der ſich nach eröffneten Laufgräben wenigſtens zwei Monate lang vertheidigen könnte. Um aber dem Hambur⸗ ger Wall eine ſolche Widerſtandskraft zu ertheilen, brauchte man einen Aufwand von dreißig bis vier⸗ zig Millionen. Nun möchte ich aber Hamburg nicht nur gegen die Einwohner, gegen die Linientruppen, ſondern ſelbſt gegen eine Belagerungsequipage hal— ten. Ich will, daß Hamburg, wenn fünfzigtauſend Mann vor der Stadt erſcheinen ſollten, nicht nur gegen einen raſchen Angriff geſichert ſei, ſondern ſich auch vertheidigen könne, den Feind zur Eröff⸗


