Teil eines Werkes 
12. Band, 1813 : historischer Roman : 3. Theil (1854)
Entstehung
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nung der Laufgräben zwinge und fünfzehn bis zwanzig Tage aushalte. Dieſe Reſultate will ich in dieſem Jahre mit einer Ausgabe von zwei bis drei Millionen, einem Material von hundert bis hundertfunfzig Kanonen und einer Beſatzung von ſechstauſend Mann erzielen. Ich will, daß bei die⸗ ſer Vorausſetzung, falls die Stadt nach einer fünf⸗ zehn⸗ bis zwanzigtägigen Belagerung nach eröffne⸗ ten Laufgräben genommen würde, ich nichts, weder an Kanonen noch an Mannſchaft verliere, und daß ſich die Beſatzung in eine Citadelle flüchte und nach Eröffnung der Laufgräben, je nach dem Grade der Vollkommenheit des Baues dieſer Citadelle, einen oder zwei Monate halte. Die bloße Darlegung dieſes Syſtems dient auch zur Erläuterung. An der Vollziehung muß, ohne einen Augenblick zu verlieren, gearbeitet werden. Vierundzwanzig Stun⸗ den nach Ankunft meines Ordonnanzoffiziers müſſen zehntauſend Arbeiter beſchäftigt ſein. Sie müſſen ) ohne Barmherzigkeit alle auf dem Walle ſtehen⸗ den Häuſer niederreißen, jedoch nach vorläufiger Schätzung der Entſchädigung, welche durch die Stadt bezahlt werden ſoll. 2) Sollen alle Häuſer, die auf dem Glacis ſtehen, 3) alle Häuſer, die auf der Citadelle ſtehen, niedergeriſſen werden. 4) Zu⸗ gleich werden alle Parapets durch Ziehung tieferer Gräben erhöht. 5) Zugbrücken an allen Thoren angebracht. 6) Halbmonde vor allen Thoren er⸗ richtet. 7) Die Gräben ſo weit als möglich mit Waſſer gefüllt. 8) Sie werden Ihre Anordnungen treffen, Gegenden, wo dies möglich iſt, unter Waſ⸗ ſer zu ſetzen. 9) Die wichtigſten und größten Ba⸗ ſtionen find mit einer mit Schießſcharten verſehenen Mauer zu verſchließen, die minder wichtigen gut