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empfohlen hatte; da ſtürmte Eugen, mehre Briefe in der Hand, den Gartengang daher.
„Von zu Hauſe!“ rief er freudeglühend,„ auch Georg und Victorine haben geſchrieben. Sie ſind Beide wohlbehalten und glücklich in Baltimore ange⸗ kommen, haben ſich auch bereits in einem reizenden Thale angekauft und beſtellen ihre Aecker, wie in ei⸗ ner Florian'ſchen Idylle. Victorine, obſchon das Weib eines Republikaners, iſt noch immer für unſern Kaiſer begeiſtert. Wir find alleſammt eingeladen nach dem ſchönen Lande, und ſobald die Ruſſen über die Weichſel geiagt, bin ich auch nicht abgeneigt, den Lieben einen Beſuch abzuſtatten.“
„Und die Pariſer?“ frug Jerome.
„Alles wohlauf,“ berichtete Eugen.„Meine Mut⸗ ter hat ſich darein ergeben, daß ich dem Kaiſer ge⸗ folgt bin, und zürnt nicht im Geringſten mehr. Onkel Normand, Cyuſine Henriette, die Deinigen— Alle befinden ſich wohl und ſind ſtols auf unſere Siege. Normand's find gerade von einer Landpartie aus Saint⸗Clond zurückgekehrt, als ihnen alle Glocken von Paris unſern Sieg bei Bautzen verkündet. Onkel Stelzfuß, der ſich herrlich pflegt in ſeinem ſchönen Garten von Auteuil, und mit Ausnahme des zum Kuckuck gegangenen Beins, vollkommen erholt hat von der ruſſiſchen Campagne, ſchickt uns einen Empfeh⸗ lungsbrief an einen alten Kriegskameraden, der bei der alten Garde in der Legio Fulminatrix ſteht. Nach des Onkels Briefe iſt das ein zweiter Latour d'Auvergne, noch ein alter Aegyptier und ſpecieller Liebling des Kaiſers. Hätte können längſt Obriſt und Gott weiß was ſein, aber er zieht es vor, erſter Grenadier der Fulminatrix zu bleiben.“
Jerome erkundigte ſich nach dem Namen.
Stolle, ſämmtl. Schriften. XII. 2


