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gingen. Er mußte lächeln und klopfte dem jungen Patrioten auf die Schulter.
„Ohne Sorge,“ beruhigte er,„weder Anna's Pa⸗ trivtismus, noch ihr Herz ſcheint durch die neue Ein⸗ quartierung im Geringſten berührt zu ſein.“
„Uebrigens,“ fügte er zu Reinhold's Troſt hinzu, „ſcheinen wir die lieben Leutchen am längſten beher⸗ bergt zu haben. Man ſpricht allgemein, daß die junge Garde während des Waffenſtillſtands in die umlie⸗ gende Gegend verlegt werden ſoll, was mir wahrhaft leid thun ſollte.“
„Die beiden Pariſer ſcheinen ausnehmend in Dei⸗ ner Gunſt zu ſtehen,“ bemerkte Reinhold.
„Das leugne ich nicht,“ geſtand Ruffus offenher⸗ zig,„und ſie verdienen es. Ich habe die Franzoſen wegen ihrer wohlgefälligen Umgangsform immer gern gehabt, aber ſo wahrhaft in's Herz geſchloſſen wie Eugen und namentlich Jerome habe ich noch keinen von dieſem Volke. Wahrhaftig, Jerome verdiente ein Deutſcher zu ſein. Apropos,“ frug er nach einer Pauſe,„weiß denn Frau von Sternburg von Deinem Hierſein?“
„Allerdings,“ war die Antwort,„ſie hat mir ſelbſt Wohnung angeboten, falls ich mich in meinem Ver⸗ ſteck nicht hinlänglich ſicher glaubte. Sie iſt glühen⸗ der denn je für des Vaterlands Unabhängigkeit begeiſtert und Muſter eines ſich aufopfernden Patriv⸗ tismus.“
„Faule Fiſche,“ brummte Ruffus.. Nach einer Pauſe ſprach er:
„Gieb mir die Hand, Reinhold.“
Dieſer reichte ihm fragend die Rechte.
„Schreib' noch heut ein Billet an die Sternburg und melde ihr, daß Du Gelegenheit gefunden, Dich


