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Napolevn, der dergleichen Erinnerungen nicht liebte, blitzte den Frager finſter an, gab ſeinem Fal⸗ ben die Sporen und ſprengte in Galopp einem Hohl⸗ wege zu.
Die Suite folgte im Trabe mitten in einer Staub⸗
wolke. Vier zu vier an einander gedrängt, ſo daß
man kaum ſeinen Nachbar unterſcheiden konnte. Im erſten Zuge befanden ſich Caulaincvurt, Mortier, Duroc und der Geniegeneral Kirchner.
Der Kaiſer verlangt nach ſeiner Ankunft auf der Ebene, welche die Schlucht beherrſcht, ſein Fernrohr, und bemerkt im Umkehren, daß nur Caulaincourt ihm gefolgt iſt. Der Herzog Carl von Piacenza eilt
gleich darauf herbei. Er iſt blaß, verſtört und flüſtert
dem Oberſtallmeiſter ein paar Worte in's Ohr. Der Kaiſer fragt, was es gebe?
Piacenza kann kaum ſprechen. Endlich berichtet er, daß ſo eben der Großmarſchall getödtet worden ſei.
„Duroc!“ ruft der Kaiſer auf's Heftigſte er⸗ ſchrocken,„das iſt nicht möglich, er war den Augen⸗ blick noch bei mir!“
Indeſſen bringt ein Page das Fernrohr; die Ad⸗ jutanten nähern ſich gleichfalls und beſtätigen die Nachricht.
Tie Kugel war von einem Baume zurückgeprallt, hatte zuerſt den General Kirchner und dann den Herzog von Friaul getroffen. Kirchner ſtürzte augen⸗ blicklich todt nieder. Duroe lebt noch. Die Doctoren Larrey, Yvan und Alles, was von Geſundheitsbeamten in der Nähe iſt, eilt herbei. Aber alle Bemühungen der Kunſt find fruchtlos. Die Kugel hat den Leib zerriſſen. Man trägt den Sterbenden in eines der erſten Häuſer von Markersdorf.
Der Kaiſer, der den Schmerz um den Verluſt ei⸗


