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nes ſeiner Getreueſten nicht verbergen kann, reitet ſtumm und in ſich gekehrt ſeitwärts durch einen Bauernhof, ſteigt hinter dem hohen Korne ab und beobachtet noch eine lange Zeit den Punkt, von welchem aus ſein Liebling ihm geraubt worden iſt. Dann geht er mit⸗ telſt eines Umweges um die Gärten des Dorfes zurück auf die freie Höhe, wo die ganze Infanterie ſeiner Garde, die Elite ſeines Heeres, ein längliches Viereck gebildet hatte, in deſſen Mitte die fünf Zelte des kai⸗ ſerlichen Hauſes aufgeſchlagen ſtehen und wo ſpäterhin die Wachtfeuer aufloderten.
Es war ein Abend, ein Moment, an welchen die Weltgeſchichte nicht überreich iſt.
Man denke ſich Napoleon nach einer großen ge⸗ wonnenen Schlacht, aber ohne entſcheidendes Reſultat, an den dunkeln Pforten einer ſchwankenden folgenrei⸗ chen Periode; plötzlich beraubt des liebſten Vertrauten, der mit der Freimüthigkeit eines Jugendfreundes zu ihm ſprach, im einfachen grauen Ueberrocke auf einem Feldſtuhle ſitzend, mitten in dem ungeheuern Kreiſe ſeiner Bravſten, mit herabhängenden Armen und ge⸗ ſunkenem Haupte, abgeſondert von dem glänzenden Gefolge ſeines Hauſes, das ſich ehrfurchtsvoll in ein⸗ zelnen Gruppen zurückzieht, und kaum die Worte aus⸗ zuſprechen wagt, des Kaiſers Freund ſei im Verſchei⸗ den. Und neben dieſer dumpfen Stille in der Nähe des Kaiſers das Geräuſch, welches die Geſchäftigkeit der Garden, ihre Einrichtung zum Kochen und Lagern verurſacht, und zwei Chöre Muſik der Grenadiere und Jäger, welche auf den Endpunkten des Vierecks in elegiſchen Akkorden das Bild des Tages verſinnlichen, und durch eine ſeltene Auswahl ihrer Stücke vergebens den Gebieter zu zerſtreuen ſuchen. Unzählige Wacht⸗ feuer flackern durch die Gegend. In dunkeln Um⸗


