Teil eines Werkes 
11. Band, 1813 : historischer Roman : 2. Theil (1854) Achtzehnhundertdreizehn
Entstehung
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Ich habe ſie! rief der Kaiſer dem eintretenden Obriſt entgegen, auf die Gegend von Bautzen zeigend, und in Bezug auf die ehemalige Schlacht der nicht unfern gelegenen Ortſchaften Liegnitz und Hochkirch deutend, ſetzte er hinzu:

Nous ferons d'anciennes connaissances près de Liegnitz!

Neue Depeſchen langten an. Sie kamen vom Für⸗ ſten von der Moskwa, welcher mit ſeinem Corps bei Torgau über die Elbe gegangen und gegen Berlin vordrang.

Napoleon's Geſicht heiterte ſich ſichtbar auf. Er zeigte auf die Karte.

Die Schlacht iſt gewonnen, ſprach er,der Fürſt von der Moskwa ſoll es dem Herzoge von Bel⸗ lunv und der Cavallerie Sebaſtiani's überlaſſen, das Bülow'ſche Corps, welches Berlin deckt, zu beobach⸗ ten und der allgemeinen Bewegung gegen Bautzen ſich anſchließen. Auf unzähligen Parallelſtraßen defi⸗ lirt in ſchönſter Ordnung meine Armee nach dieſem Punkte. Les Prussiens et Russes feront des defauts, nous tomberons sur euxnous les ecraseront.

Zugleich ertheilt er Befehl zum allgemeinen Auf⸗ bruch, und obſchon überzeugt vom Siege, dictirt er folgendes Schreiben an Caulaincourt, Herzog von Vicenza.

Herr Herzog! Da wir entſchloſſen ſind, alle Mittel in Bewegung zu ſetzen, entweder den all⸗ gemeinen oder Continentalfrieden herzuſtellen, ſo haben wir die Verſammlung eines Congreſſes, ent⸗ weder in Prag oder an irgend einem Orte zwiſchen dem Aufenthalte der kriegführenden Mächte vorge⸗ ſchlagen. Wir hoffen, dieſer Congreß werde zu einer ſchnellen Wiederherſtellung des Friedens füh⸗

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