Teil eines Werkes 
11. Band, 1813 : historischer Roman : 2. Theil (1854) Achtzehnhundertdreizehn
Entstehung
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kelheit ruhte über der Stadt, nur in den Zimmern Napoleon's, welcher im königlichen Schloſſe wohnte, war es noch lichthell. Der Kaiſer ging in ziemlich raſchen Schritten, die Hände auf dem Rücken, auf und ab. Blos Maret, der Cabinetsminiſter, war anweſend.

Baſſano, frug er nach einer Pauſe in ziemlich wohlgefälligem Tone,was ſagen Sie zu meinen Cui⸗ raſſieren?

Ew. Majeſtät, antwortete der Miniſter,ſie werden den Erwartungen entſprechen, die man in ſie ſetzt.

Die Oder wird noch eine Schlacht koſten, fuhr der Kaiſer in abgebrochenen Sätzen fort,ich werde ſie gewinnen. Ich bin ſtärker als bei Lützen. Das Mißverhältniß der Reiterei iſt ausgeglichen. Die Ruſſen müſſen aus Schleſien. Ich gehe nach Berlin. Aber zuvor will ich wiſſen, wie Oeſterreich denkt.

Herr von Bubna iſt mit den verſöhnendſten Ver⸗ heißungen abgereiſt, ſprach der Herzog von Baſſanv.

Ich kenne dieſe Wiener Verheißungen, fuhr Napoleon mißmuthig auf.Warum erfüllt Oeſter⸗ reich nicht ſeine Verpflichtung? Warum ſtellt es nicht das alliancegemäße Contingent? Es war im Be⸗ griff, die freundſchaftliche Maske abzuwerfen, hätte nicht die Lützner Schlacht ſeine Diplomaten eines Beſſern belehrt. Ich weiß, was ſie wollen. Sie wollen Illyrien, cin Stück Polen, ein Stück Baiern, Anflöſung des Rheinbundes. Als Preis für den Continentalfrieden käme dies nicht in Betracht; aber als bloßer Kaufpreis für eine habſüchtige Neu⸗ tralität, die nur den Keim zu neuen Streitigkeiten enthalten würde, iſt es zu viel. Ich will den Frieden. Ich wünſche ihn! aber ich werde lieber mit