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maſſen vergeſſend,„nun wollen wir es den Koſaken ſagen; Latour⸗Maubourg iſt angelangt mit ſeinen Cui⸗ raſſieren. Das iſt lauter kaiſerliche ſchwere Cavallerie, die wir bei Lützen ſo vermißten.“
„Wenn ich nicht irre,“ ſprach Jerome,„ſo zieht dort in der Ferne auch italieniſche Cavallerie vorüber. Ich erkenne ſie an den Standarten.“
„Die befehligt General Freſia,“ belehrte Eugen, und konnte ſich nicht losreißen von dem bunten, be⸗ wegten Kriegermeere.
„Es geht doch nichts,“ ſprach er,„über ſolche ſtatt⸗ liche Reitergeſchwader. Wo die einhauen, wächſt kein Gras wieder.“
Das Defiliren dieſer majeſtätiſchen Reiterei währte mehre Stunden und hielt das männliche und weib⸗ liche Perſonal des Geheimraths faſt in beſtändiger Aufmerkſamkeit.
Die beiden Franzoſen verblieben den ganzen Nach⸗ mittag bei ihren Wirthsleuten und entfernten ſich erſt, als die unerbittliche Stunde des Dienſtes geſchlagen hatte.
Dreizehntes Rapitel.
E⸗ war an demſelben Tage. Das Waffengetöſe der zahlreichen Kriegsvölker in den Straßen Dresdens war verſtummt. Tiefe Dun⸗


