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Einquaxtierung, wie früher der Fall geweſen, zur Fa⸗ milientafel gezogen werden ſollte.
Anna, die ſeit der Schlacht bei Lützen immer ſchwarz gekleidet ging, ſtemmte ſich mit aller Macht dagegen. Sie meinte, gemeinen Musketiren könne unmöglich eine gleiche Aufmerkſamkeit erzeigt werden, wie hochgeſtellten Offizieren. Der eigentliche Grund ihrer Abneigung war übrigens nur, weil ſie als deut⸗ ſche Patriotin die fremden Eroberer nicht zu ertragen vermochte.
Der Geheimrath war auch dagegen, die beiden Franzoſen in ſeiner Familie zu heimiſch werden zu laſſen; aber bei ihm lag ein anderes Motiv vor. Er wußte nicht, wie es in Hinſicht der Sittlichkeit mit den beiden jungen Kriegern beſchaffen war. Er wollte daher, wenigſtens ſo lange er ſich hierin nicht Gewiß⸗ heit verſchafft, ein näheres Zuſammentreffen derſelben mit ſeinen Töchtern vermeiden.
Ruffus ärgerte ſich namentlich über Anna. Er wußte, warum ſie mit den beiden Pariſern nicht an einem Tiſche eſſen wollte, und ſagte es offen her⸗ aus. Uebrigens erklärte er die Ausſchließung für Un⸗ artigkeit und Beleidigung des Gouverneurs, von dem ſie als achtbarem Manne überzeugt ſein müßten, daß er keine rohen Soldaten ſo ausdrücklich würde em⸗ pfohlen haben.
Clärchen in ihrer Unſchuld und Beſcheidenheit ent⸗ hieit ſich jedes Urtheils.
Nach langem Streiten brachte es Ruffus dahin, das man die beiden Gardiſten wenigſtens für den nächſten Sonntag zu Tiſche lnd.
Dieſer Sonntag erſchien, die beiden Geladenen fanden ſich ein. Anna hatte eine ſorgfältige, wenn auch etwas phantaſtiſche Toilette gewählt. Die hohe Jung⸗


