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men Sprößling der europäiſchen Fürſtenfamilien Platz machen? Ja, dann glaub' ich, würden die Cabinette nicht abgeneigt ſein, dem reuigen Sohne Gnade für Recht ergehen zu laſſen und ihm huldvollſt eine recht anſehnliche Penſion bewilligen.“
„Wir geben nichts heraus,“ decretirte Eugen mit Wärme;„was wir erworben haben, iſt bezahlt mit unſerm Biute.*
„Das iſt ein ſeltſames Argument,“ lächelte Ruf⸗ fus;„wenn ſich Preußen und Oeſtreich ihre Provin⸗ zen wiedererobern, ſo werden ſie auch ſo ſprechen und haben mehr Recht dazu.“
„Ich bin überzeugt,“ ſprach Jerome,„daß Napo⸗ leon, obſchon er Sieger iſt, und an der Spitze einer
der ſchönſten Armeen ſteht, von geprüften Feldherren
umgeben, ſelbſt jetzt nicht abgeneigt ſein dürfte, ſich zu Opfern und Abtretungen zu verſtehen. Er fühlt zu politiſch und auch zu menſchlich, daß Frankreich des Friedens bedürftig iſt.“
Trommelton rief die beiden Franzoſen zur Pa⸗ rade. Bald ſtanden ſie da, im einfach ſchönen Waf⸗ fenſchmucke der jungen Garde. Ruffus gab ihnen das Geleite bis zum Sammelplatze.
Zwölftes Rapitel. 6.
— Im Familienrathe bei Geheimrath Günther's gab es lebhafte Debatten. Es lag die Frage vor, ob die


