Teil eines Werkes 
11. Band, 1813 : historischer Roman : 2. Theil (1854) Achtzehnhundertdreizehn
Entstehung
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meine Hoffnung geſetzt und Ihr flieht!“ Auf die⸗ ſen Ruf hält die tapfere Jugend ſtill und rückt wie⸗ der vor.

„Der wichtige Augenblick, der über den Gewinn oder Verluſt einer Schlacht entſcheidet, iſt gekommen. Keine Minute iſt zu verlieren. Der Kaiſer befiehlt den ſechzehn Bataillonen junger Garde unter dem tapfern General Dumouſtier vorzurücken, und dem Herzog von Treviſo befiehlt er, Kaya zu nehmen, und Alles, was ſich dort vorfindet, zurückzuwerfen.

„Dann läßt er ſechs Bataillone der alten Garde in zweiter Linie aufſtellen.

„Um aber dieſen Angriff zu einem unwiderſtehli⸗ chen zu machen, befiehlt er eine Batterie von achtzig Kanonen aufzufahren, dieſe in ſchiefer Richtung auf⸗ zuſtellen und ſo das Dorf von der rechten Seite zu beſtreichen. Eine Bewegung von dieſer Wichtigkeit iſt die Sache eines Augenblicks. Der Kaiſer iſt mit⸗ ten unter den Kanonen, die der Feind mit Kartät⸗ ſchen bedeckt. Zu gleicher Zeit ſtürzt ſich die junge Garde auf Kaya. Der Herzog von Treviſo iſt an ihrer Spitze. Er verſchwindet im Handgemenge, ſein Pferd wird erſchoſſen. Neben ihm ſtürzt General Du⸗ mouſtier. Beide machen ſich aber unverletzt von ih⸗ ren Pferden los und führen die ſtürmenden Schaaren unaufhörlich vorwärts. Diesmal kämpften unſre Con⸗ ſeribirten gegen die Veteranen der ruſſiſchen Armee. Sie nehmen das Dorf, werfen den Feind und ver⸗ folgen ihn.

„Endlich fängt die Maſſe von Feuer, Rauch und Staub, die ſo lange auf demſelben Punkte der Ebene unbeweglich geſtanden, an, ſich zu rühren, und drängt gegen die Dörfer, von denen ſie hergekommen, zurück. Der ſchwächer hallende Kanonendonner beweiſt, daß ſich der Feind auf allen Seiten zurückzieht.