Teil eines Werkes 
11. Band, 1813 : historischer Roman : 2. Theil (1854) Achtzehnhundertdreizehn
Entstehung
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ermuthigten durch ihren Anblick die vielfachen Angriffe ihrer Generale.

„Ihnen gegenüber ſteht der Kaiſer Napoleon, in halber Kanonenſchußweite, und unterhält, trotz der kleinern Anzahl, den Kampf. Er iſt beſorgt, die er⸗ matteten Truppen immer durch friſche ablöſen zu laſ⸗ ſen, beeilt die Ankunft der Verſtärkung, ſammelt ſelbſt hinter der Fronte der erſten Linie die zurückgeführten Bataillone, ſo daß er mitten in dieſer großen Un⸗ ordnung immer neue Linien dem Feinde gegenüber zu ſtellen hat.

„Da ſteigt in der Ferne Rauch auf. Man ver⸗ nimmt zur Rechten die Kanonen des zu Hülfe eilen⸗ den General Bertrand's. In denſelben Augenblicken donnert auf der linken Seite Eugen und Marſchall Maecdonald heran, das eilfte Corps hat ſeine Ma⸗ neuvers vollendet, tritt in die Linie und ſtürzt ſich auf die Dörfer, an welche der Feind ſeinen rechten Flügel ſtützt.

„Die beiden franzöſiſchen Flügel verlängern ſich wie die Hörner eines großen Halbmondes, und dro⸗ hen die feindliche Macht, die ſich unaufhörlich im Cen⸗ trum angehäuft hat, zu umwickeln.

„Der feindliche General en Chef erblickt die zu⸗ nehmende Gefahr, beſteht aber hartnäckig darauf, noch einen entſcheidenden Angriff auf Kaya zu unterneh⸗ men. Der preußiſche General Scharnhorſt und der Prinz von Mecklenburg⸗Strelitz ſind tödtlich verwundet. Prinz Leopold von Heſſen⸗Homburg findet ſeinen Tod. Blücher ſelbſt iſt verwundet. Mit Rieſengewalt drin⸗ gen die Preußen abermals vor und nehmen das Dorf. Unſer Centrum wankt, einige Bataillone löſen ſich auf. Da wirft ſich ihnen Napolevn nochmals in den Weg.„Conſeribirte!“ ruft er,„auf Euch hatte ich