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tönt furchtbarer Kanonendonner auf unſerm rechten Flügel, beinahe hinter uns, wo die Truppen des Fürſten von der Moskwa Poſto gefaßt haben.
„Der Kaiſer wendet ſich nach dieſer Seite, und Marſchall Ney jagt mit verhängtem Zügel nach ſei⸗ nem Poſten.
„Die Aufmerkſamkeit iſt fortwährend auf dieſen Punkt gerichtet. Bald entdeckt das Auge im Grunde der Fläche mehre dunkelſchwarze Colonnen. Der Kaiſer beobachtet die Richtung des Angriffs. Adju⸗ tanten fliegen herbei. Ihre Berichte ſind beunruhigend. Rauchſäulen ſteigen aus den Dörfern mitten auf der Ebene empor. Es iſt die ganze feindliche Armee, welche von Pegau herzieht und uns in die Flanken fällt. Der Kaiſer faßt ſogleich ſeinen Entſchluß⸗ „Wir haben keine Cavallerie,“ ſagte er,„was liegt varau? Das wird eine Schlacht von Aegypten. Ich vertraue der angebornen Tapferkeit unſerer jungen Conſeribirten.“
„Die Truppen des Herzogs von Tarent, die ſchon auf der Straße nach Leipzig voraus ſind, müſſen Halt machen, umkehren und den linken Flügel bil⸗ den. Der Vicekönig hat den Kaiſer verlaſſen, um ſich an ihre Spitze zu ſtellen. Sie brauchen aber drei Stunden zu dieſer Bewegung.“
„Wie,“ frug hier Ruffus ganz erſtaunt,„ſo ſcheint Napoleon weder an dieſem Tage noch in dieſer Stel⸗ lung den Angriff erwartet zu haben?“
„Allerdings hatte er ihn nicht erwartet,“ erwie⸗ derte Eugen,„und alle unſere Strategen und ſelbſt gefangene einſichtsvolle Offiziere geſtehen, daß dieſes reſolvirte Kehrt der ganzen im vollen Marſche befind⸗ lichen Armee zu den größten Meiſterſtücken Napoleon's gehöre.“


