Teil eines Werkes 
11. Band, 1813 : historischer Roman : 2. Theil (1854) Achtzehnhundertdreizehn
Entstehung
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Sternburg, und gleich darauf leicht hingeworfen und lachend:„Es ſoll mir morgen eine Viſite machen.“

„Das fehlte noch,“ brummte Ruffus für ſich. Reinhold aber ſchien mit dieſer Pfandauslöſung gar nicht unzufrieden.

Die Zeit war während dieſes unterhaltenden Spiels bedeutend vorgerückt, ſo daß, als es zu Ende, ein ziemlich allgemeiner Aufbruch erfolgte. Reinhold kehrte, die Bruſt voll der ſeligſten Gefühle, nach ſei⸗ ner Wohnung zurück.

Drittes Rapitel.

Reinpold überſann ſo eben ſeine Toilette, um ſo geſchmackvoll als möglich bei Frau von Sternburg zu erſcheinen, als Ruffus hereintrat. Dieſer hielt nicht lange hinterm Berge und theilte dem Freunde unver⸗ hohlen ſeine Anſichten und Befürchtungen in Betreff der genannten Dame mit. Zugleich las er ihm we⸗ gen ſeines unvorſichtigen Benehmens am verfloſſenen Abend tüchtig und derb den Text.

„Wenn Du ſo fortfährſt, das Herz auf der Zunge zu haben,“ ſprach er,„iſt Euer Tugendbund binnen drei Mal vierundzwanzig Stunden aufgehoben, arre⸗ tirt, deportirt, vielleicht gar füſelirt. Du denkſt, weil wir geſtern die Ehre hatten, dem erſten Koſaken un⸗ ſere Aufwartung zu machen, ſei es mit der Fremd⸗ herrſchaft in Sachſen zu Ende und man könne den