Teil eines Werkes 
11. Band, 1813 : historischer Roman : 2. Theil (1854) Achtzehnhundertdreizehn
Entstehung
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Man beſtürmte jetzt die drei jungen Männer mit Fragen über ihre Unterhaltung mit dem Koſaken.

Parlirte franzöſiſch wie gedruckt, ſprach Günther trocken.

Was Sie nicht ſagen, erwiederte verwundert

ein Altſtädter Schneidermeiſter, und die Verwunderung

griff um ſich.

In der That, wie gedruckt, fuhr der Humoriſt in vorigem Tone fort;ein gelehriges Volk dieſe Koſaken aber blutgierig.

Wie ſo? frug der Schneidermeiſter und ſein Geſicht ward ſichtbar länger.

Nun, frug der Erzähler,habt Ihr den Schuß gehört?

Allerdings, allerdings, tönte es von mehreren Seiten, und die Spannung erreichte den höchſten Grad.

Ein Bauer aus Klotzſcha hat aufgehört zu le⸗ ben, tönte es dumpf aus Günther's Munde.

Entſetzen bemeiſterte ſich der Zuhörer, Viele eil⸗ ten nach Hut und Stock, ohne den weitern Hergang der tragiſchen Begebenheit abzuwarten; nur die Herz⸗ haftern hielten Stand und Ruffus fuhr fort:

Der Barbar wollte aus Dank für die erhaltene Schnapsflaſche ſeine Fertigkeit im Piſtolenſchießen zei⸗ gen. Zum Glück für uns guckte ein Bauernkopf aus dem Gebüſch, ſonſt hätt' er einen von uns auf's Korn genommen.

Alſo einen unſchuldigen Landmann? tönte es von mehreren Seiten in kläglichem Tone.

Unſchuldig? frug Ruffus,wer heißt dem Eſel den Kopf hervorſtecken, warum blieb er in ſo gefähr⸗ licher Zeit nicht in ſeinem Klotzſcha. Die Koſaken ſchonen nicht, das mußt' er wiſſen.

Der unerſchütterliche Ernſt, mit welchem der junge