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alten Aegypter läßt er einmal nichts kommen. Der verfluchte Vierpfünder bei Krasnve der mir das Bein raſirte, konnte ihn eben ſo treffen; er ſtand nicht drei Schritte von mir. Er legte ſelbſt mit Hand an, daß ich aus dem Feuer kam. Willſt Du auch zur Armee, wie der Eugen?“ fügte er ſchmunzelnd hinzu und ſtreichelte die Wange des Mädchens.„Soll ich ein gut Wort einlegen beim kleinen Korporal?“
„O nicht für mich!“ rief jetzt das Mädchen, nur die drohende Gefahr des Geliebten vor Augen und nur der Sprache des angſtvollen Herzens folgend, „es gilt das Leben eines Edlen, eines Freundes, den man als einen Feind des Kaiſers bezeichnet und ihn darum ermorden will.“
„Ei, ei,“ ſprach der Oberſt, die ſchöne Bittende mit innigem Wohlgefallen betrachtend,„ein Freund⸗, das klingt bei einem hübſchen Mädchen, die ſich des Freundes ſo warm annimmt, verdächtig. Ich will nicht hoffen, daß ſich ein ſo muthiges Kind gar ver⸗ liebt hat.“
„Es iſt die thörichtſte Bitte von der Welt,“ fiel Normand ein,„der betreffende edle Freund iſt mein früherer Buchhalter, der als Spion der Polizei ver⸗ dächtig, von dieſer verhaftet ward. Sein böſes Ge⸗ wiſſen gab ihm den verzweifelten Rath, dem Gefäng⸗ niſſe zu entkommen. Er überwältigte die Wächter, ward von Neuem arretirt, wobei er ſich freventlich an der bewaffneten Macht vergriff. Mein Haus iſt durch dieſe Geſchichte und namentlich durch Vietori⸗ nen's Unbeſonnenheit bereits dermaßen compromittirt, daß jedes Fürwort nicht nur höchſt thöricht, ſelbſt verbrecheriſch wäre.“
„O, hört nicht auf ihn,“ flehte beſchwörend das Mädchen und die Angſt ſpräch aus ihren ſchönen Zü⸗


