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im Schnee bei Krasnoe, Junge, ſollſt mich rächen. Nächſtens geht's wieder los. Zum Teufelholen, kann nicht dabei ſein.“
„Ich räche Euch, Onkel,“ rief Eugen begeiſtert.
Jetzt war auch Henriette ſchüchtern näher getreten und reichte dem alten Kriegsmanne das Händchen zum herzlichen Willkommen.
„Couſine Henriette,“ erklärte Eugen,„die Tochter von Onkel Normand.“
„Sieh da, ſieh da, ſchmuckes Kind,“ ſprach Camill, das reizende Mädchen mit ſichtbarem Wohlgefallen be⸗ trachtend.„Was das Alles in die Höh' ſchießt, ſeit wir uns da draußen herumpauken.“
Normand war jetzt herbei geeilt und hoch erfreut über den unerwarteten Beſuch.„Wir glaubten Euch noch am Niemen!“ rief er.
„Zum Henker auch,“ erwiederte der Oberſt mür⸗ riſch,„hätte der Murat nicht Alles verpfuſcht, ſtänden wir geharniſcht in Wilna.“
„Wie ſtehen die Dinge da draußen?“ frug Eugen neugierig.
„Schlecht, verteufelt ſchlecht,“ erzählte Camill,„der Vicekönig hat das Mögliche gethan, aber Preußens Abfall uns bis an die Elbe zurückgeworfen. Ich ver⸗ ließ das Hauptquartier in Berlin.“
„Preußens Abfall!“ riefen Normand und Eugen mit Einem Munde,„alſo wären die darüber verbrei⸗ teten Gerüchte nicht grundlos?“
„Der Krieg iſt ſo gut wie erklärt,“ erwiederte der Oberſt,„ſeit der Preußen⸗König ſeinem guten Freunde, dem Kaiſer Alexander, nach Breslau entgegengereiſt iſt, exiſtirt kein Zweifel mehr.“
„So iſt es alſo mit dem Frieden wieder nichts?“ frug der Banquier beſorgt.


