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raume Zeit mit einander, während ſie mitten im Schneegeſtöber die endloſen Straßen dahin ſchritten. Eugen war dermaßen für die kaiſerlichen Inſtitutionen eingenommen, daß er nicht nur die damalige höchſt drückende Organiſation der öffentlichen Polizei ver⸗ theidigte, ſondern ſelbſt die alles moraliſche Gefühl empörende geheime Polizei und Spionage in Schutz nahm.
Da riß dem Buchhalter ſeine amerikaniſche Ge⸗ duld.„Wie?“ rief er, indem er in der Hitze des Geſprächs ſtehen blieb und Eugen am Arm faßte; „Ihr Franzoſen wollt es wagen, andern Völkern Ge⸗ ſetze vorzuſchreiben, Ihr, die Ihr Sklaven im eigenen Lande ſeid? Es iſt noch nicht zwanzig Jahre her, da ſchlugt Ihr jedem ehrlichen Manne den Kopf ab, der nur den Namen König ausſprach, und jetzt liegt Ihr einem Könige zu Füßen und bittet ihn um Gottes⸗ willen, daß er Euch, ſeinem Ehrgeize zum Opfer, hunderttauſendweiſe zur Schlachtbank ſchleppe! Ja, Ihr ſeid durch ſeine Despotenlaunen ſchon ſo demo⸗ raliſirt, daß Ihr, die Ihr noch vor Kurzem ſo eifer⸗ ſüchtig auf Eure Freiheit waret, die Sklavenfeſſeln nicht einmal mehrFühlet. Und warum dies Alles? Weil er es verſtand, Eurer Eitelkeit zu ſchmeicheln, weil er Euch die große Nation nannte; zum Satan mit der großen Nation, wenn ſie nicht zugleich eine freie Nation iſt! Aber Ihr verdient nicht einmal frei zu ſein, ein ſo eitles, leichtſinniges, wankelmü⸗ thiges Volk verdient nicht frei zu ſein, und Ihr wer⸗ det es auch ſobald nicht; Eure ganze Freiheit beſchränkt ſich auf einen liberalen Paroxismus, der von Zeit zu Zeit wiederkehrt, dann aber ſteht Ihr wieder Jahrzehnte lang unter polizeilicher Aufſicht, werdet wie ein Kranker bewacht und befindet Euch ganz wohlunter ſolcher Pflege.“


