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„Eine große Nation mögt Ihr ſein,“ fuhr er auf dem Heimwege zu dem Freunde gewendet fort; „aber daß dieſe große Nation in ihrer eignen Haupt⸗ ſtadt ſich nicht einmal zu Gunſten ihres großen Kai⸗ ſers frei expectoriren darf, ohne von der Polizei zu⸗ rechtgewieſen zu werden, iſt eine wunderbare Sache.“
„Du haſt ja die Gründe gehört,“ entſchuldigte Eugen,„welche dergleichen Maßregeln rechtfertigen, und die Humanität, mit welcher jener Beamte ſich ſeiner ihm gewiß unangenehmen Pflicht unterzog, ver⸗ dient alle Anerkennung.“
„Allerdings,“ lachte der Buchhalter,„eine Artig⸗ keit iſt der andern werth, und ich muß geſtehen, ihr jungen Feuerköpfe habt hierin heute Abend meine voll⸗ kommene Bewunderung erworben. Im Augenblicke bereit, den ganzen Orient zu ſtürmen, da tritt ein kluger Arzt auf und reicht ein niederſchlagendes Pül⸗ verchen, und die geſammte jeune Frange wird zum geduldigen Patienten.“
„Wenn man vernünftig zu uns ſpricht,“ entgeg⸗ nete Eugen,„iſt es vernünftiger Leute Pflicht, den Weg der Vernunft anzuerkennen.“
„Nicht mehr als billig,“ gab Georg zu;„wenn dieſe vernünftigen Sittenpredigten nur nicht gerade von der Polizei ausgingen, gegen welche letztere ich einmal eine angeborene Antipathie habe.“
„Aber ein eciviliſirter Staat kann einmal ohne Polizei nicht beſtehen,“ ſprach Erſterer.
„Gut,“ erwiederte der Amerikaner,„ich geſtehe das in einer Hinſicht zu; ob aber die Kaffeehaus⸗ und anderweitige Polizei gerade zu den Requiſiten eines wohleiviliſirten Staates gehöre, will ich unun⸗ terſucht laſſen.“
Auf dieſe Weiſe converſirten die Beiden noch ge⸗
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