Teil eines Werkes 
10. Band, 1813 : historischer Roman : 1. Theil (1853) Achtzehnhundertdreizehn
Entstehung
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der Großſtallmeiſter und alle Adjutanten und Officiere des kaiſerlichen Hauſes waren Seiner Majeſtät ſtets zu Stite

Der Verluſt unſerer Cavallerie an Pferden war ſo groß, daß man vier Compagnien aus lauter Offi⸗ eieren bildete, jede zu einhundert fünfzig Mann. Die Generale verſahen den Dienſt der Capitains, die Oberſten den der niedern Officiere. Dieſe heilige Schaar, commandirt vom General Grouchy und un⸗ ter dem Befehle des Königs von Neapel, verlor den Kaiſer nie aus den Augen.

Der Vorleſer war zu Ende. Die Wirkung, welche dieſes außerordentliche Actenſtück auf die Verſammlung hervorbrachte, war unbeſchreiblich. Im Anfang währte das todtenſtille Schweigen noch einige Augenblicke, nur eine Stimme rief die inhaltſchweren Worte:

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C'est la confession! Wie unheilvoll auch die Ge⸗

rüchte geweſen, welche bereits am Tage die Unglücks⸗ fälle der Armee verkündet, hier erhielten ſi mit ei⸗ nem Male die vollſte Beſtätigung, denn der Kaiſer hatte nichts verſchwiegen und dem ſtaunenden Europa ftei und unverholen ſein ungeheures Mißgeſchick mit einem Male verkündet. Mehrere der Anweſenden bra⸗ chen in laute Klagen aus, ſie ſahen den Krieg bereits über die Fluren des ſchönen Frankreichs hereinbrechen, die Horden des Orients vor den Thoren von Paris erſcheinen. Die jüngern erholten ſich indeß bald von ihrem Schrecken. Ihrer Meinung nach müſſe ſich Frank⸗ reich in Maſſe erheben, wie in den Zeiten der Re⸗ volution, und die Niederlagen durch neue glänzende Siege rächen. Die Ruhigern ſuchten Troſt in dem Genie des Kaiſers. Sie meinten, er würde nicht ſo energiſch und unverholen geſprochen haben, wenn er nicht die Kraft fühle, alle dieſe Scharten des Win⸗