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nicht eine Viertelſtunde weit recognoseiren, ohne Ar⸗ tillerie keine Schlacht wagen oder den Feind feſten Fußes erwarten. Wir mußten marſchiren, um nicht zu einer Schlacht gezwungen zu werden, die wegen Mangel an Munition zu vermeiden war. Wir hatten ein beträchtliches Terrain zu behaupten, um nicht überflügelt zu werden, und dies ohne Cavallerie, welche recognoscirt und die Colonnen verbindet. Dieſe Hin⸗ derniſſe, mit einer plötzlichen außerordentlichen Kälte, verſetzten uns in die traurigſte Lage. Menſchen, von der Natur nicht abgehärtet genug, ſich über Schickſals⸗ und Glückswechſel zu erheben, waren erſchüttert, ver⸗ loren ihre Standhaftigkeit und träumten nur von noch größer bevorſtehendem Unglück und von Untergang; andere, kräftig geſtählt, trotzten allem Mißgeſchick, be⸗ hielten ihren unbefangenen Sinn und erblickten in den zu bekämpfenden Hinderniſſen nur Gelegenheit zu neuem Ruhme.
„Dex Feind, die Spuren unſeres Unglücks bald erkennend, ſuchte dieſes nach Kräften zu benutzen. Er umringte unſere Colonnen mit Schwärmen von Ko⸗ ſaken, welche, wie die Araber in der Wüſte, verirrte Trains und Wagen überfielen. Dieſe verächtliche Ca⸗ vallerie, die nur Lärm ſchlägt und nicht im Stande iſt, eine Voltigeurcompagnie zu durchbrechen, machte ſich, durch die Umſtände begünſtigt, furchtbar.
„Der Kaiſer marſchirte fortwährend in der Mitte ſeiner Garden, deren Cavallerie von dem Marſchalle Herzog von Iſtrien, die Infanterie von dem Herzog von Danzig commandirt wurde. Seine Majeſtät waren mit dem Geiſte, der die Garde beſeelte, zufrieden. Sie war ſtets bereit, ſich dahin zu begeben, wo es die Umſtände erforderten.
„Der Fürſt von Neufchatel, der Großmarſchall,


