Teil eines Werkes 
10. Band, 1813 : historischer Roman : 1. Theil (1853) Achtzehnhundertdreizehn
Entstehung
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18 Nation der Welt, von nicht langem Beſtand! Der Gedanke iſt luſtig.

Ich ſpreche nicht von der Nation, bemerkte der Buchhalter,ſondern von der Regierung.

Die kaiſerliche? frug Eugen und glaubte nicht recht gehört zu haben,nun, da möcht' ich ſehen, wer die ſtürzen wollte.

Nun Ihr habt ſo eben den Mann genannt, er⸗ wiederte Georg,der es nicht allein gewagt hat, ſ dern dem es beinahe gelungen wäre.

Die Unentſchloſſenheit und Feigheit des Präfecten war allein Schuld, ſprach Eugen hitzig,d vaß das wahnſinnige Unternehmen auch nur eine Stunde lang getrieben werden konnte. Frankreich würde nie mit dieſer neugebackenen proviſoriſchen Regierung ſympa⸗ thiſirt haben.

Proviſoriſche Regierung! meinte nachdenklich Georg,für die, wenn ich nicht irre, der Herr Seine⸗ Präfect bereits die Stühle hatte zurecht rücken laſſen. Das iſt's eben, was mir im Kopfe umhergeht und ſeltſame Scrupel erweckt. Proviſoriſche Re⸗ gierung! Gab's denn keinen König von Rom, wenn der Kaiſer ja todt war!

Die ganze Revolutivn Mallet's war nur ein Poſſenſpiel, die Ausgeburt einiger hirnverrückten Köpfe, erwiederte Eugen.

Das war ſie allerdings, ſprach Georg,da ſie verung lückte; aber die ganze Geſchichte, wie unbedeu⸗ tend in ihren Folgen, bleibt immer ein böſes Omen für das kaiſerliche ien ſie zeigt unwiderlegbar, auf wie ſchwachen Füßen die ganze Napolevniſche Herr⸗ ſchaft ſteht, falls einmal der Kaiſer mit Tode abgeht; denn wenn auch ſein Name unſterblich bleibt, ſeine Perſon iſt über kurz oder dem Looſe alles Ir⸗ diſchen unterworfen.