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andern nicht minder beachtenswerthen Production, die ich bis jetzt noch vor Niemandem gezeigt habe.“
Die Neugier des Bürgermeiſters wuchs von Neuem. „Diesmal, guter Safian,“ ſprach er,„würde ich mich nicht länger weigern, dem Wunſche des Künſtlers nach⸗ zukommen. Du ſiehſt, wie ſeine Anmuthungen immer billiger werden. Der Bauch iſt ein Organ von weit geringerer Empfindlichkeit als Kopf und Herz.“
„Was ſoll denn mit meinem Bauche vorgenom⸗ men werden?“ frug Safian nach einigem Beſinnen ziemlich unwirſch.
„Ich will den Wanſt aufſchneiden—“
„Schon wieder ſchneiden—?“
„Nur zum Schein, guter Safian, nur zum Schein,“ erinnerte der Bürgermeiſter.
„Einige Gedärme abtrennen,“ fuhr der Mohr fort,„dieſelben reinigen, mit etwas aromatiſchem Gemengſel füllen und ſie dem geſtrengen Herrn Bür⸗ germeiſter als ſchmackhafte Würſte zum Frühſtück prä⸗ ſentiren.
„Eine ſchöne Ehre für meine Därme,“ meinte der Frohn.
„Es wäre ein Meiſterſtück,“ rief der Bürgermei⸗ ſter in einem Anfall von enthuſiaſtiſcher Wallung.
„Ja,“ ſprach Safian für ſich,„weil's was zu freſſen giebt; ich mag ihn aber nicht mit meinem Leibe füttern.“
„Es iſt eine der ſeltenſten Productionen meiner Kunſt,“ meinte der Mohr von Venedig,„und noch von keinem Künſtler gezeigt worden.“
„Gewiß,“ geſtand der Bürgermeiſter,„auch ich habe noch nie von ſolch außerordentlichem Kunſtſtücke gehört.“
„Es wäre mir lieb, wenn ich es produciren


