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„Wohlan!“ fuhr der Mohr von Venedig nach ei⸗ nigem Nachſinnen fort, während Safian's Kopf ge⸗ mächlich aus den Schultern hervorwuchs,„ſo möge ein anderweites nicht minder geniales Experiment die Großartigkeit der Expropriations⸗Kaleidopſie außer allen Zweifel ſetzen.“
Da Sebaſtian gegen ein anderweites Kunſtſtück des ſchwarzen Künſtlers, wobei kein Menſchenkopf durch das Fenſter auf die Straße geworfen wurde, nichts einzuwenden hatte, wandte ſich der Mohr von Neuem zu Safian, und winkte ihm, näher zu treten.
„Was ſoll's denn ſchon wieder?“ frug dieſer, der dem Mohren nicht über den Weg traute.
„Ich werde jetzt eine ganz geräuſchloſe Kunſtlei⸗ ſtung produciren.“
„Das ſoll mir lieb ſein,“ ſprach der Bürgermeiſter.
„Mir auch,“ meinte Safian.
„Alſo näher, Giaur!“
„Ja,“ zögerte dieſer,„da möcht' ich doch zu⸗ vor bitten, was Ew. Hochwohlgeboren unter dem„ge⸗ räuſchloſen“ Kunſtſtück verſtehen?“
„Das wirſt Du ſehen.“
„Das glaub' ich— aber—
„Kein Wort, entblöße die Bruſt!“
„Wollten Sie aber da zuvor das Meſſer wegthun.“
„Dummkopf, das brauch' ich.“
„So? gehorſamer Diener!“
„Knöpfe getroſt auf, Safian,“ ſprach mit Salbung Sebaſtian,„was kann Dir unter den Augen Deines Chefs und Gönners Uebles widerfahren?“
„Es iſt nur, geſtrenger Herr Bürgermeiſter,“ ent⸗ ſchuldigte ſich Safian,„der Marattenkönig ſticht zu, wenn ich geduldig hinhalte. Alle Mohren ſind blut⸗
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