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beſaß, war keine Ausſicht vorhanden, den Kopf des Frohn in diejenige Lage zu bringen, die ihn für das projectirte Experiment tauglich machte.
„Allons vor, Giaur,“ wiederholte der Schwarze und wetzte ſein Meſſer an dem Stiefel.
„Da müßt ich Dinte oxhoftweiſe geſoffen haben,“ replicirte der Frohn.
„Du mußt wiſſen, Safian,“ belehrte der Bürger⸗ meiſter,„daß das Ganze auf einer optiſchen Täuſchung beruht. In Wirklichkeit wird Dir Dein Kopf nicht abgeſchnitten. Das iſt ja eben die Kunſt der„Ex⸗ propriations⸗Kaleidopſie,“ daß es blos den Anſchein hat, als würdeſt Du decollirt, während Dir im Grunde nichts geſchieht.“
„Der Teufel auch,“ brummte Safian.
„Allerdings,“ wendete ſich der Bürgermeiſter zum Mohren von Venedig, welcher unabläſſig wetzte,„für den Kopf auf die Gaſſe werfen, wär' ich auch nicht. Die Sache macht zu viel Aufſehen und bei uns gibt es des unverſtändigen Volks genug, welches der er⸗ forderlichen wiſſenſchaftlichen Einſicht entbehrt und Ze⸗ termordio ſchreien würde.“
„Ja wohl,“ beſtärkte der Frohn,„mein Kopf, nämlich ohne den dazu erforderlichen Corporempumpus, würde außerordentliches Aufſehen machen und könnte die ſchlimmſten Folgen für die Stadt nach ſich ziehen.“
„Ein abermaliger trauriger Beweis,“ radotirte der Mohr,„wie die göttliche Kunſt der nach dem Mittel⸗ punkt ſtrebenden hyperboräiſch⸗pyramidalen Expropria⸗ tions-Kaleidopfie wegen Pöbelſatzung ihre ſchönſten Blüthen nicht zu entfalten vermag.“
„Ja, man iſt bei uns leider noch weit zurück,“ geſtand der Bürgermeiſter.
„Sehr weit,“ bekräftigte Safian.


