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deshalb verſäumt habe.“
des ſchwitzenden Juriſten.
in der Oper, wie ich ihm vordeelamirt. Ich aber er⸗ griff Gelegenheit, ihm bemerkbar zu machen, wie in⸗ nig mich ſein Thürmerleben intereſſire, da ich ſogar die erſte Aufführung von meines Freundes erſter Oper
Die ſiebente Stunde nahte.
„Guck' dort hin!“ ſprach mein Vetter. Vor einer hellerleuchteten Buchhandlung rannte ein junger Mann auf und nieder. Es war Niemand anders als der Dichter des dickleibigen Manuſeripts, das drinnen im Cabinet des reichen Buchhändlers lag und noch kei⸗ nes Blickes von dieſem gewürdigt worden war. Adel⸗ mar, der pſeudonyme Verfaſſer, der draußen auf⸗ und abrannte, ahnte freilich nichts von dem troſtloſen Schickſale ſeines Romans. Punkt ſieben war er heut zur Reſolution beſtellt worden, die er vom Buchhänd⸗ ler hinſichtlich des Manuſeripts erhalten ſollte. beſchreibt die Unruhe des jungen Autors?! Die ſie⸗ bente Stunde war es, die verhängnißvolle, die über ſeinen Dichterruhm, über ſein Glück, über ſein Un⸗ glück entſcheiden ſollte.„Vetter,“ſagte ich,„das iſt auch ein kritiſcher Moment, ich bin dabei geweſen. Schlagt doch los, damit der Arme aus ſeiner Ungewißheit kommt.“ Der Vetter wartete noch ein Weilchen, dann ging er hinaus und verkündete die ſiebente Stunde, ach, und zugleich die Unglücksſtunde des jungen Au⸗ tors! denn ich gewahrte noch deutlich, wie der Buch⸗ händler ihm das Manuſcript mit kalter Höflichkeit zurückgab und der Verfaſſer, ſein Opus unterm Arm, verzweiflungsvoll in die Nacht hinausſtürzte.
Acht Uhr kam;„wir wollen doch ſehen,“ meinte der Vetter,„wie es mit dem Examinanden ſteht,“ und ich wandte den Dollond wieder nach der Marterkammer Die alten Hähne, die


