Teil eines Werkes 
8. Band, Deutsche Pickwickier : komischer Roman : 3. Theil (1853)
Entstehung
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Platz, Eecarius ſchenkte die Gläſer voll und brachte das Geſpräch wieder auf's Heirathen.

Kappler, ſprach er,es iſt nicht gut, wenn der Menſch allein iſt, das müſſen Sie als Bibelken⸗ ner wiſſen, warum thun Sie nicht dazu und heirathen nicht? Sie werden nicht jünger, kommen in die Jahre, wo weibliche Pflege Noth thut, bedenken Sie das.

Ich habe über die vorzüglichen Eigenſchaften des Heirathens, wagte der Sportelſchreiber zu erwiedern, reiflich nachgedacht, und die Wahrheit derſelben in aller Hinſicht beſtätigt gefunden.

Alſo, was zaudern Sie? frug der Hofcommiſſair, Sie ſehen die Vorzüge des ehelichen Lebens ein.

Allerdings, mein hochverehrteſter Herr Hofkam⸗ mercommiſſair, jedoch in Erwägung

Was iſt da zu erwägen, friſch geheirathet!

In Erwägung meiner nur für meine Perſon hinreichenden Einkünfte, gab Kappler zu bedenken.

Da kommen wir auf mein früheres Kapitel, ſprach der Hofcommiſſair,warum halten Sie nicht um Gehaltzulage an?

Das möchte ſich denn doch wohl nicht gut in Ausführung bringen laſſen.

Wohlan, fuhr Eeccarius fort,ſo legen Sie die Sportelei nieder, geben Sie Ihre Stelle beim Stadt⸗ gericht auf, ein Mann wie Sie kommt überall fort.

Kappler entſetzte ſich ob dieſer Zumuthung; außer⸗ halb der Sportelſchreiberei kam ihm Alles öde und grau vor.

Getrauten Sie ſich wohl, frug der Hyfeommiſſair, bei einer jährlichen fixen Einnahme von vierhundert Thalern mit einer höchſt wirthſchaftlichen Frau aus⸗ zukommen?

Schätze ſammeln, Schätze ſammeln, geehrteſter Herr Hofeommiſſair! rief der Sportelſchreiber.