Teil eines Werkes 
8. Band, Deutsche Pickwickier : komischer Roman : 3. Theil (1853)
Entstehung
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und Alles gern zu unſerer Rettung thut, wenn wir derſelben einigermaßen werth ſind.

Auf dieſe Weiſe hatte Kappler den Hofevmmiſſair nie mit ſich reden hören. Er war von dem über⸗ raſchenden Schickſalswechſel ſo angegriffen, daß er ſich wieder auf die Bank ſetzen mußte. Eccarius nahm neben ihm Platz und ſprach, den Zuſtand Kappler's berückſichtigend, ſanft und liebreich zu ihm. Der Sportelſchreiber ſah endlich ſein Unrecht ein, und weinte wie ein Kind. Er gelobte heilig und theuer Beſſerung und umarmte in höchſter Bewegung ſeinen Retter einmal über das andere.

Nachdem er ſich in ſo weit erholt hatte, um wie⸗ der gehen zu können, folgte er dem Hofcommiſſair nach ſeiner Wohnung, wo er unter ſtrömenden Thrä⸗ nen die achtzig Thaler in Empfang nahm.

Ich erkläre nochmals, verſetzte Eccarius,daß ich das Geld nicht eher zurückverlange, bis Sie von Langſchädeln die geliehene Summe zurückerſtattet er⸗ halten. Alſo machen Sie ſich wegen der Rückzah⸗

lung nicht die geringſte Sorge, und nach der Expe⸗ ditionszeit, boſuchen Sie mich auf ein frugales Abend⸗ brod, ich hi ichtige Dinge mit Ihnen zu ſprechen.

Der glückſelige Sportel ſchreiber eilte nach dem Stadtgerichte.

Dreizehntes Rapitel.

Post nuhila Phoebus.

Der Sportelſchreiber fand ſich nach abgelaufener Expeditionszeit pünktlich beim Hofkommiſſair, in dem er jetzt ſeinen guten Engel verehrte, ein.

Man nahm an dem ſauber gedeckten Tiſchchen