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„Heirathen!“ ſeufzte der Sportelſchreiber, und glaubte nicht recht gehört zu haben.
„Es iſt mein voller Ernſt,“ fuhr Eccarius, dem die Sache ſehr am Herzen zu liegen ſchien, fort,„ich wüßte eine ſcharmante Partie; was meinen Sie, Kappler?“
Der Sportelſchreiber ſeufzte abermals. Wenn man im Begriffe ſteht, in's Waſſer zu gehen, hat man ge⸗ wiß nicht die entfernteſte Neigung zu heirathen.
Der Hofcommiſſair war unermüdlich, Kapplern die Annehmlichkeiten des ehelichen Lebens, ſo wie die Vorzüge des Mädchens aus einander zu ſetzen, welche er ihm zur Lebensgefährtin beſtimmt hatte.
Als der Sportelſchreiber, welcher mit der Welt ſchon abgeſchloſſen hatte, und ganz in Todesgedanken vertieft war, auf des Hofcommiſſairs Heirathsinſi⸗ nuationen nur mit dumpfen Seufzern antwortete, ſo fiel dieſe an Kapplern völlig ungewohnte Weiſe dem Eccarius endlich auf; er betrachtete ſich den Sportel⸗ ſchreiber genauer und erſchrak wahrhaft ob deſſen bleichen Ausſehens.
„Kappler, was iſt Ihnen,“ frug er nicht ohne Beſorgniß,„iſt Ihnen nicht wohl?“
Der Sportelſchreiber wandte ſein Geſicht ab und ſtieß einen herzergreifenden Seufzer aus.
„Heraus mit der Sprache,“ drängte Eccarius, „Ihnen muß etwas Außergewöhnliches paſſirt ſein.“
„Laſſen Sie mich, hochgeehrter Herr Hofcommiſ⸗ ſair,“ erwiederte Kappler mit gepreßter Stimme,„ich habe auf dieſer Welt nichts mehr zu ſuchen.“
„Hoh hoh!“ meinte Eecarius,„ich habe für Sie das liebenswürdigſte Mädchen zur Gattin ausgeſucht, nun wollen Sie von der Welt nichts mehr wiſſen.“
Der Sportelſchreiber verharrte in ſeiner grabes⸗ düſtern Stimmung.
Eccarius ward immer begieriger, welches wohl der


