Teil eines Werkes 
7. Band, Deutsche Pickwickier : komischer Roman : 2. Theil (1853)
Entstehung
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ſchien, daß der Hofcommiſſair von einem Fahrwege fabelte, der mitten durch ſeine ſchönen Roſengehege, deren Anlage ihm ſo horrente Summen gekoſtet, füh⸗ ren ſollte, um ſo ernſtlicher nahm Eccarius die Sache. Der alte General, der ſich's nicht im Traume bei⸗ kommen ließ, daß er von Obrigkeits wegen könne ge⸗ zwungen werden, einen ſolchen Fahrweg nicht nur zu dulden, ſondern ſogar für ſein eigenes Geld fix und fertig herzuſtellen, gab endlich dem Hofcommiſſair den guten Rath, er ſollte endlich ſchweigen und ſich nicht auslachen laſſen. Natürlich ward Eccarius auf dieſe Weiſe nur erbitterter und nahm eine noch entſchie⸗ denere Sprache an. Er verlangte jetzt allen Ernſtes, daß binnen acht Tagen der Fahrweg wieder herge⸗ ſtellt ſei, oder er würde klagbar werden. Das war zu viel für den alten General. Die Galle lief über. Es zuckte ihm in allen Gliedern, dieſen höchſt unver⸗ ſchämten Menſchen, den er nicht einmal kannte, ent⸗ weder ſelbſt durchzuprügeln, oder ihn durchprügeln zu laſſen. Die alte Huſarennatur, welche wenig Rück⸗ ſichten zu nehmen pflegte, kam zum Vorſchein. Er nannte den Hofeommiſſair jetzt geradezu Er, und rieth demſelben, ſo ſchleunigſt wie möglich ſich zu entfernen, außerdem würde er ihn mit Hunden aus ſeinem Be⸗ ſitzthume, in das er ſich wie ein Dieb geſchlichen habe, hetzen laſſen.

Wie vorhin Pieper, wartete auch Ecearius, der wohl erkannte, daß es dem Generale mit der Drohung vollkommener Ernſt ſei, die Hitze nicht ab, ſondern zog ſich klüglich durch die⸗ Gartenthür, durch welche er gekommen, wieder zurück; aber mit dem feſten Vor⸗ ſatze, dem alten Degenknopfe ob ſeines rauhen Be⸗ nehmens diesmal die ganze Schwere der Geſetze fühlen zu laſſen. Den Fahrweg durch die Kirchner'ſche Be⸗