Teil eines Werkes 
7. Band, Deutsche Pickwickier : komischer Roman : 2. Theil (1853)
Entstehung
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daß der General die Unannehmlichkeit derſelben nicht gewahr worden war. Der Beſitzer einer in der Nähe des Kirchner'ſchen Gartengrundſtücks gelegenen bedeu⸗ tenden Tuchfabrik beſaß nämlich ſeit urdenklichen Zei⸗ ten für ſich und ſeine Fabrikarbeiter das Recht, ver⸗ möge eines von dem Beſitzer des Gartengrundſtücks beſonders zu unterhaltenden Weges mitten durch den Kirchner'ſchen Garten gehen und ſelbſt mit kleinen Karren hindurchfahren zu dürfen. So lange der vor⸗ malige Fabrikbeſitzer, welcher mit dem General auf befreundetem Fuße ſtand, lebte, war an eine Be⸗ nutzung der gedachten Servitut nicht zu denken; plötz⸗ lich aber ſtarb er und die Fabrik gelangte auf dem Wege der Subhaſtation in den Beſitz des Hofcom⸗ miſſairs, welcher ſich vor ganz kurzer Zeit erſt in Neu⸗ kirchen niedergelaſſen hatte. Es verging wieder einige Zeit: der neue Beſitzer der Fabrik ließ viel bauen; als ihm mit einem Male die Idee kam, ob es nicht bequemer und gerathener ſei, die Baumaterialien auf dem weit kürzern Wege durch den Kirchner'ſchen Gar⸗ ten herbeizuſchaffen?

Der Hofcommiſſair war übrigens keineswegs un⸗ billig. Er bedachte, daß, da die Servitut lange nicht in Ausübung gekommen, dem General eine ſo uner⸗ wartete Paſſage nur höchſt unangenehm ſein könne. Alſo wäre der Vortheil nicht zu überwiegend, ſo wollte er ſeiner Meinung nach von ſeinem Rechte keinen Gebrauch machen. Gleichwohl mußte er ſich die Sache in Augenſchein nehmen. Nichts war natürlicher.

Bei der Uebergabe der Fabrik hatte der Hofcom⸗ miſſair zugleich auch den Schlüſſel zu der Thüre em⸗ pfangen, welche in den Garten des Generals und zu dem Wege führte, deſſen Benutzung ihm gllein recht⸗ mäßig zuſtand. Er ſuchte alſo eines Tages dieſen