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beleidigenden Zumuthung; indeß mit Rückſicht für den Hofcommiſſair, deſſen Gaſt er war, bezwang er ſich auch diesmal und erwiederte:
„Recht gern werde ich dieſe Räume verlaſſen, ſo⸗ bald mir der Vorſteher aus den Statuten der Har⸗ monie nachweiſ't, daß ich mich durch mein Betragen der Anweſenheit in dieſer Geſellſchaft unwürdig ge⸗ macht habe.“
Man ſuchte jetzt aller Orten nach den Vorſtehern, welche den Studenten kraft ihres Amts vom Balle entfernen ſollten. Der ängſtliche, rückſichtsvolle Doctor Sachſe, als er den Sturm ſich erheben ſah, war förmlich geflüchtet. Er ſah ein, daß es hier leicht zu einem Schiedsgerichte kommen könne, und da er, wollte er gerecht ſein, Willern nicht Unrecht geben konnte, wünſchte er auf der andern Seite dem zahl⸗ reich verſammelten Adel nicht zu nahe zu treten. Er hielt alſo für am gerathenſten, ſich auf einige Zeit total unſichtbar zu machen und die bedenkliche Ent⸗ ſcheidung ſeinem ältern Collegen, dem Herrn von Goldberg, zu überlaſſen.
Dieſen hatten auch mehre adelige Herren endlich gefunden und transportirten ihn unter fortwährenden Ermahnungen, daß er den Studenten aus der Geſell⸗ ſchaft entfernen müſſe, nach dem abgelegenen Gemache, wo es ſehr tumultuariſch herging.
Willer theilte, ohne ſich von den häufigen leiden⸗ ſchaftlichen Unterbrechungen der Adeligen im Gering⸗ ſten ſtören zu laſſen, nochmals den ganzen Hergang der Sache mit.
Goldberg hörte der Erzählung mit ſichtbarem Miß⸗ muthe zu, dann führte er Willern abſeit.
„Sie ſehen, mein Herr,“ ſprach er zu dem jun⸗ gen Manne,„die hohe Aufgeregtheit von faſt ſämmt⸗


